Networking-Tipps

Networking: Kontakte knüpfen leicht gemacht

Networking ist einer der wichtigsten Aspekte für jedes Event. Auf diese Weise treffen die Teilnehmer potentielle neue Businesskollegen oder knüpfen vielversprechende Kontakte für spätere Geschäfte. Viele trauen sich jedoch nicht offen auf unbekannte Menschen zu zugehen. Wie man auf unterhaltsame und budgetfreundliche Weise das Eis bricht, verraten diese 6 Tipps!

Messe Besucher auf der BOE
(Bild: Sylvia Koch)

Vor allem introvertierte Eventteilnehmer haben oft Schwierigkeiten auf einer Veranstaltung fremde Menschen anzusprechen. Deshalb gibt es hier einige nützliche, unterhaltsame und günstige Ideen, um das Eis auf einer Networking-Veranstaltung gleich zu Anfang zu brechen.

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  1. Mikrofon-Weitwurf
    Es gibt zahlreiche wurftaugliche Mikrofone, die auf einer Veranstaltung eingesetzt werden können: Ob in Form eines mit Schaumstoff geschützten Balls oder würfelförmige Mikrofone, es gibt einige Mikrofonarten, die sich leicht fangen und werfen lassen und bei denen es nichts ausmacht, wenn sie auch mal auf den Boden fallen. Sie bieten eine aktive Integration der Teilnehmer und sorgt als Eisbrecher dafür, dass sich jeder mit einbezogen fühlt. Außerdem helfen solche speziellen Mikrofone dabei, das unangenehme Gefühl zu umgehen, das viele überkommt, wenn sie ein traditionelles Mikro in die Hand gedrückt bekommen…
  1. Das Publikum im Fokus
    Vor allem bei einem stuhltechnisch traditionell aufgebautem Event ist es oftmals schwierig, die anderen Teilnehmer besser kennen zu lernen, da dieser Aufbau meist keine Gelegenheit gibt, sich groß von dem einmal gewählten Platz fortzubewegen. Trotzdem kann über einige entspannte Fragen das Eis gebrochen werden. Dazu müssen die Fragen leicht, einfach und relevant für das Event bzw. die Marke sein. Dabei sollte der Fragesteller jedoch nicht zu sehr in die Tiefe gehen, schließlich sollen die Teilnehmer aufgemuntert werden. Indem Teilnehmer dazu gebracht werden, sich in ihren Antworten gegenseitig zu unterstützen, wird zudem der Grundstein für einen späteren Kontakt gelegt.

    Sie planen selbst eine Networking-Veranstaltung? Hier gibt es Tipps für erfolgreiche Networking-Konzepte!

     

  1. Personalisierte Namensschilder
    Wer braucht schon einen Namen auf einem Namensschild? Viel interessanter ist es doch, etwas über den Gegenüber zu erfahren. Anstatt also den Namen auf dem Schildchen preiszugeben, kann der Veranstalter die Teilnehmer bitten, Informationen über sich selbst auf das Kärtchen zu schreiben. Beispielsweise könnte man verraten, wie man seinen Kaffee am liebsten trinkt, wie man sich selbst mit nur drei Worten beschreiben würde, mit welchem Gesprächsthema jemand punkten kann oder auch welchen Ort auf der Welt man gerne einmal besuchen würde.
  2. Table Top Quiz
    Um die Interaktion eines ganzen Tisches zu fördern und nicht nur das Gespräch mit dem Sitznachbarn, eignet sich das Table Top Quiz, bei dem pro Tisch ein Quiz gemeinsam gelöst werden muss. Damit auch tatsächlich alle aktiv beim Quiz mitmachen können, bieten sich beispielsweise Fragen zu bekannten Themen, Fakten der Popkultur oder zum Eventmotto an. Durch ein Zeitlimit wird die Interaktion am Tisch zusätzlich angeheizt. Gewinner ist wie üblich der Tisch mit den meisten richtigen Antworten. Übrigens fördert ein solches Konzept nicht nur den Kontakt zu anderen Teilnehmern, sondern schafft auch ein Gemeinschaftsgefühl und gibt den einzelnen Teilnehmern die Möglichkeit, mit ihrem Wissen zu glänzen.
  1. Minuten-Spiele
    Diese Spiele eignen sich ideal, um kurze Zeitspannen zu überbrücken, in denen man darauf wartet, dass alle Teilnehmer ankommen. Sie sind sowohl zeitlich, als auch inhaltlich sehr flexibel.
    Als Themen eignen sich beispielweise:
    1. Zwei Wahrheiten, eine Lüge: Wie der Name bereits verrät, muss ein Teilnehmer einem oder mehreren anderen Teilnehmern zwei Wahrheiten und eine Lüge über sich erzählen. Der oder die anderen müssen versuchen, die Lüge zu enttarnen.
    2. Drei Fragen: Um die Neugier vollständig zu befriedigen, müssten es wahrscheinlich mehr Fragen sein, aber in diesem Fall, darf der Gegenüber lediglich drei kurze Fragen stellen…
  2. Graffiti Wand
    Um mehr praktische Aspekte in das Networking einfließen zu lassen, eignet sich eine Graffiti Wall. Analog zum bekannten Gästebucheintrag können Eventbesucher sich hier auf einer riesigen Wand verewigen. Auf diese Weise können sich Teilnehmer beispielsweise in einer Zeichnung selbst beschreiben und die anderen raten lassen, was genau die Zeichnung darstellt und bedeutet. Dadurch können sich die Teilnehmer ohne viele Worte und auf kreative Weise selbst vorstellen. Wer später weniger sauber machen möchte, kann alternativ zur Graffiti Wall auch auf Papier oder digitale Möglichkeiten umsteigen.
    Zudem können die Zeichnungen später weiter verwertet werden, indem sie beispielsweise auf Goody Bags oder T-Shirts gedruckt werden und somit als schöne Erinnerung an das Event dienen.

 

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