Ideen und Inspirationen fördern

Tipps für mehr Kreativität bei der Eventplanung

Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass Kreativität entweder angeboren ist oder schlichtweg nicht vorhanden. Jeder Mensch ist jedoch in einem bestimmten Bereich und auf spezielle Weise kreativ. Dabei ist jeder für sich selbst verantwortlich, inwieweit er seine Kreativität fördern und fordern möchte. 

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(Bild: Lukas Bieri / Pixabay.com)

Vor allem für Eventplaner und Eventmanager ist die Fähigkeit kreative Ideen zu entwickeln enorm wichtig und davon auszugehen, dass jeder einzelne Veranstaltungsplaner mit besonders kreativen Gedanken auf die Welt gekommen ist, ist eher unwahrscheinlich. In nahezu jedem Aspekt ihres Berufes müssen Eventplaner und Eventmanager kreative Ideen einbringen: Vom grundlegenden Event-Konzept bis hin zu jedem Detail während der Durchführung und Nachberichterstattung.

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Gestalterische und einzigartige Ideen sollten bei einem Top-Event Voraussetzung sein. Zudem ist kreative Problem-Lösung ein weiterer Aspekt, mit dem sich Eventplaner und -manager befassen müssen, da dies der einzige Weg ist, diesen wundervollen und gleichzeitig stressreichen Job möglichst effizient zu erfüllen.

 

7 Tipps sollen helfen, die Kreativität während der Eventplanung zu steigern und das Leben des Eventplaners zu erleichtern: 

1. Folgende Fragen beantworten: “Was wäre wenn?” oder “Was hätte sein können?”
Das sogenannte kontrafaktische Denken ist ein Konzept aus der Psychologie und ist besonders effektiv, wenn man eine kreative Lösung zu einem Problem sucht. Um diesen Tipp auszuprobieren, sollten sich Eventplaner und -manager verschiedene Szenarien für bereits stattgefundene Events überlegen und einige “Was wäre, wenn”-Elemente hinzufügen, die das Ergebnis möglicherweise beeinflusst hätten.

Mit Hilfe dieses Tricks können Eventplaner und -manager ihre Veranstaltungen stetig verändern.

2. Events aus verschiedenen Perspektiven betrachten
Anstatt sich nur die finalen Ergebnisse einer Veranstaltung als Ziel zu setzen, sollten Eventplaner versuchen, ihr Event aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Gewünschte Resultate können erst einmal beiseite gelassen werden, um den Kopf für neue Ideen frei zu bekommen.

Dazu sollten sich Veranstaltungsplaner die Zielgruppe bildlich vorstellen: Was sie auf einem Event wohl zum Lächeln bringt, was sie schon zu oft gesehen haben, um es noch interessant zu finden, was sie anspricht und inspiriert. Bei diesem Versuch werden bestimmt viele neue Ideen und Konzepte für Events entstehen.

3. Sich selbst Grenzen setzen
Im ersten Moment klingt es befremdlich, doch sich selbst Grenzen zu setzen, kann in manchen Fällen die kreativste Seiten zu Tage bringen. Auf ähnliche Weise zaubert man meist dann die interessantesten und unverbrauchtesten Gerichte, wenn man nur noch wenige Zutaten im Kühlschrank hat – vorausgesetzt diese Zutaten sind nicht nur Bier und Ketchup.

Dasselbe Konzept funktioniert auch in der Eventplanung. Sich selbst einige Grenzen zu setzen, hilft dabei Wiederholung zu vermeiden oder den beliebten Weg des geringsten Widerstands zu gehen – denn das ist der größte Feind der Kreativität.

Oftmals müssen Veranstaltungsplaner sich nicht einmal selbst Limits setzen, da die Kunden die Grenzen meist selbst festlegen, beispielsweise durch kleine Budgets. Andere Limits könnten sein, ein Event in nur 15 Worten zu beschreiben oder traditionelle Locations gegen außergewöhnliche Orte einzutauschen, die noch nie zuvor jemand als Veranstaltungsvenue genutzt hat.

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(Bild: Lukas Bieri / Pixabay.com)

4. Positive Einstellung und gute Laune fördern
Eine Positive Einstellung ist ein grundlegender Pfeiler, um sich die eigene Kreativität zu bewahren. Das gilt für Eventplaner und -manager genauso wie für Künstler, Autoren und Komponisten. Es gibt einige Tricks, um sich selbst nach einem kleinen Tief wieder eine positive Laune zu verschaffen:

  • Musik hören
  • lachen
  • einen kurzen Spaziergang im Park machen
  • einen kreativen Rückzugsort schaffen
  • einen kleinen Schnaps genehmigen (Betonung liegt hierbei auf “klein”, wer zu weit geht, wird bekannterweise Schwierigkeiten haben, sich noch ausreichend zu konzentrieren….)

5. Trainieren gehen
Wenn wir physisch aktiv sind, lockert sich die Anspannung im Körper. Genauso löst sich beim Sport auch die geistige Anspannung und neue, kreative Gedanken können entstehen. Wer stark in eine Aufgabe eingespannt ist oder vor dem Laptop und einer neuen Marketingstrategie festhängt, wird Probleme haben, neue Ideen zu entwickeln. Eine kurze Yoga-Einheit oder eine entspannende Joggingrunde, können Wunder wirken, bevor man sich wieder an die Arbeit macht. Welche Sportart man sich zu diesem Zweck auch immer aussucht, wichtig ist, dass sie Freude bereitet und den kreativen Schub vervielfacht.

6. Experimentieren und Ausprobieren
Ob man sich dazu entschließt, einen neuen Ort zu besuchen, neue Aktivitäten auszuprobieren (von Paragliding bis Floating steht alles offen) oder als Rechtshänder ganz einfach mal mit der linken Hand isst (vice versa für Linkshänder). Besonders Menschen aus der Eventbranche sollten nie aufhören neugierig und abenteuerlich zu sein, so dass man stets kreativ weiter machen kann.

7. Meinungen und Ideen anderer einholen
Manchmal ist man als Eventplaner in seinen gewohnten Konzepten für Veranstaltungen festgelegt und braucht frische Ideen. Außerhalb des Büros warten jedoch ständig neue Konzepte, darum sollten sich Eventler nie scheuen, auch in anderen, branchenfremden Bereichen Inspiration zu suchen. Vor allem Personen aus einer anderen Industrie können Gedanken und Ideen eröffnen, die einen völlig neuen Aspekt für die eigene Veranstaltung bringen und alternative Perspektiven offenbaren.

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