Ein echter Allrounder: Die Eventlocation am Deutschen Eck

Tagungszentrum Rhein-Mosel-Halle in Koblenz

Nahe des Deutschen Ecks am Schnittpunkt von Rhein und Mosel präsentiert sich die Rhein-Mosel-Halle als vielfältig nutzbare Eventlocation mit umfangreichem Raumangebot. Kaum etwas erinnert seit der Neueröffnung im September 2012 noch an die in die Jahre gekommene „gute Stube“ der Stadt Koblenz – der aus heutiger Sicht eher rustikal wirkende Charme der 1960er Jahre ist nach einer umfassenden Sanierung einem modernen Architekturkonzept gewichen, das sich durch Transparenz und Funktionalität auszeichnet.

Die Rhein-Mosel-Halle am Deutschen Eck
Transparenz in der Rhein-Mosel-Halle © Jörg Küster  (Bild: Jörg Küster)

Location & Lage 

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Koblenz-Kenner nehmen die Veränderungen bereits von außen wahr: Den Norden schmückt ein separater Eingangsbereich, der Foyer, Kasse, Garderoben, behindertengerechte Sanitäranlagen und ein modern gestaltetes Treppenhaus beinhaltet. Letzteres sorgt dafür, dass die eigentlichen Veranstaltungsflächen im Gegensatz zu früher nicht mehr von Publikumswegen durchschnitten werden. Da die Erschließung in die einzelnen Ebenen nun über den architektonisch reizvollen Anbau erfolgt, konnten zusätzliche Event-Flächen in der bestehenden Bausubstanz gewonnen werden. Eine Doppelaufzuganlage mit barrierefreier Ausstattung erleichtert das Erreichen der oberen Etagen. Im Süden gliedert sich ein neu geschaffenes Tagungszentrum an, das auf zwei Ebenen eine Nutzfläche von rund 1.000m² bereithält. Der Koblenzer Hauptbahnhof ist lediglich einen Kilometer von der Location entfernt – Koblenz-Kongress als Betreiber der Rhein-Mosel Halle fördert eine klimafreundliche Anreise und unterhält eine Kooperation mit der Deutschen Bahn.

Modern gestaltetes Treppenhaus
Modern gestaltetes Treppenhaus in der Rhein-Mosel-Halle © Jörg Küster (Bild: Jörg Küster)

Für Pkw stehen nahe der Halle über 900 Tiefgaragenplätze bereit. Die historische Koblenzer Altstadt ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, und per ÖPNV lassen sich alle Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung (u. a. die Festung Ehrenbreitstein mit ihrem formidablen Panoramablick über das Welterbe Oberes Mittelrheintal) komfortabel erkunden. Etwa eine Autostunde entfernt sind die Flughäfen Frankfurt und Köln/Bonn.

Überdurchschnittlich

Insgesamt 16 barrierefreie Räume mit Flächen von 35 bis 1.290m² stellt KoblenzKongress in der Rhein-Mosel-Halle bereit. „Heutzutage kommt es nicht mehr nur darauf an, einen möglichst großen Veranstaltungsraum mit Bühne anbieten zu können“, weiß Raimund Lehmkühler, der bei Koblenz-Kongress als Bereichsleiter für den Komplex zuständig ist. „Bei Tagungen wird viel Wert auf zusätzliche Workshop- und Seminarräume gelegt. Dank des modularen Aufbaus unseres Hauses können wir sämtlichen Wünschen gerecht werden, und im Gegensatz zu früher ist es nun auch möglich, mehrere Events parallel abzuhalten, ohne dass diese sich gegenseitig akustisch oder über die Wegeführung beeinträchtigen. Ein solcher hoher Gleichzeitigkeitsfaktor ist für uns als Betreiber der Rhein-Mosel-Halle selbstredend wirtschaftlich sehr sinnvoll.“

VLN-Ball in der Rhein-Mosel-Halle
VLN-Ball in der Rhein-Mosel-Halle © Jörg Küster (Bild: Jörg Küster)

Auch bei der Nutzung regenerativer Energien bewegt sich die Rhein-Mosel Halle seit der Sanierung in Qualität und Intensität weit über dem Branchendurchschnitt, wie der Bereichsleiter berichtet: „Wir arbeiten mit Erdsonden und Brunnen, die Wärme und Kühle ins Haus bringen – im Jahresdurchschnitt können wir über 85 % unserer Primärenergie für Heizung, Lüftung und Klimatisierung aus den entsprechenden Quellen beziehen. Über die Geothermie-Anlagen hinaus ist auf dem Dach der Halle eine Fläche von mehr als 500m² mit Kollektoren einer Photovoltaikanlage bedeckt, die sogar Strom ins öffentliche Netz einspeist.“

Großer Saal

Eines der Highlights der Rhein-Mosel Halle ist der Große Saal, der auf knapp 900m² Fläche bis zu 1.400 Personen Platz bietet und an seinem vorderen Ende mit einer geräumigen Guckkastenbühne ausgestattet ist. An die frühere Beschaffenheit des Saals erinnern nach dem Umbau noch die markante Decke sowie zehn aufgearbeitete Kristallleuchter, die sich rechts und links oberhalb der Empore befinden. Die Seitenwände sind mit optisch gefälligen Verblendungen versehen, die großflächig perforiert sind. Hinter den Verblendungen befinden sich in einem Zwischenraum vor den schallharten Hallenwänden schwere Vorhänge, die bei Bedarf motorisch geöffnet oder geschlossen werden können, was unmittelbare Auswirkungen auf die Nachhallzeit des Großen Saals hat. Die Ausstattung der Bühne (1,1 m über Saalniveau) wird professionellen Ansprüchen gerecht.

Anrechtskonzert Musikinstitut Koblenz, Rheinische Philharmonie
Klassikkonzert im Großen Saal © Jörg Küster  (Bild: Jörg Küster)

Teil der Einrichtung sind unter anderem acht Meter hohe Konzertwände, die bei Bedarf einfahrbar sind und die Akustik bzw. die Reflexionseigenschaften des Bühnenraums beeinflussen. Die Dimmer-Anlage des Hauses wurde im Rahmen der Sanierung vollständig überarbeitet und unter eine einheitliche Steuerung gestellt, so dass sich sowohl die Beleuchtung in den Sälen als auch die zahlreich vorhandenen Show-Scheinwerfer gemeinsam kontrollieren lassen. Im Haus steht ein Sanyo-Beamer mit einer Leistung von 15.000 ANSI-Lumen zur Verfügung, der bei Bedarf auf der Empore eingerichtet wird und sein Bild quer durch den Großen Saal auf eine Leinwand wirft. Projektorenmodelle noch höherer Leistungsklassen sind auf Wunsch verfügbar. In der Hallenmitte sind unter der Decke Anschlüsse vorbereitet, um beispielsweise einen zentral im Großen Saal errichteten Boxring perfekt ausleuchten und beschallen zu können – geeignete Lastpunkte sind vorhanden. Für den Transport von Bild-, Ton- und Steuerungssignalen stehen mehrere unabhängige Digitalnetzwerke in der Rhein-Mosel-Halle bereit.

Fremdproduktionen können über im Haus verteilte Anschlussfelder bequem auf die bestehende Infrastruktur zugreifen. Induktionsschleifen lassen Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit akustisch am Geschehen teilhaben. Tagungszentrum Das neu erbaute Tagungszentrum überzeugt mit einer angenehmen Atmosphäre: Viel Tageslicht strömt durch raumhohe Fensterfronten ein und begünstigt ein konzentriertes Arbeiten. Bei Bedarf lassen sich die Räume selbstverständlich abdunkeln. Selbst große und schwere Exponate wie beispielsweise Automobile können im Tagungszentrum gezeigt werden. Logistisch vorteilhaft ist ein eigener Zugang. Durch verfahrbare Trennwände lassen sich die unterschiedlich großen Einzelräume sowohl im Erdgeschoss als auch im ersten Obergeschoss bei Bedarf zu einer lang gestreckten Fläche verbinden, welche mehr als 400 Personen Platz bietet. Zur medientechnischen Ausstattung gehört im EG ein fest an der Decke installierter Mitsubishi LCD-Beamer. Sind mehrere Tagungsräume miteinander verbunden, kommen ergänzend Projektionsmobile mit Kurzdistanzprojektoren zum Einsatz. Für die Beschallung steht ein ergänzbares Bose „L1 Compact Portable Line Array System“ bereit. Teil der Ausstattung ist außerdem ein Rednerpult. Als digitale Beschilderung kommen im Haus diverse Monitore zum Einsatz, die sowohl über Veranstaltungen und Raumbelegungen informieren als auch der Besucherführung dienen und künftig zusätzlich für Werbezwecke genutzt werden sollen.

Neben fest installierten Screens kommt auch ein mobiler Bildschirm auf einem Display-Trolley zum Zuge. Zum Angebot des Tagungszentrums gehören eine direkt zugängliche, mit Sitzbänken ausgestattete Außenfläche („Kongressgarten“) sowie eine Dachterrasse, die einen pittoresken Blick auf Rhein, Festung Ehrenbreitstein und Schloss Stolzenfels ermöglicht. Für das Catering im Haus zeichnet exklusiv die Einstein Gastronomiegruppe mit Sitz in Koblenz verantwortlich. Variatio delectat Zusätzlich zu den vielfältigen Möglichkeiten der Rhein-Mosel-Halle hat KoblenzKongress ein weiteres Ass im Ärmel: Zum Location-Angebot des Eigenbetriebs der Stadt Koblenz gehört auch das fußläufig erreichbare Kurfürstliche Schloss, das mit einem noblen Ambiente zu begeistern vermag und eine gänzlich andere Anmutung als die moderne Halle aufweist. Kurfürst Clemens Wenzeslaus ließ das Schloss von 1777 bis 1786 im Stil des französischen Klassizismus errichten. Heute bietet die Residenz exklusive Räumlichkeiten mit Größen von 75 bis 370m², und inmitten des historischen Umfeldes finden bei bestuhlten Events bis zu 430 Personen Platz.

Raimund Lehmkühler
Raimund Lehmkühler © Jörg Küster (Bild: Jörg Küster)

Eine Verquickung von Veranstaltungsbestandteilen in der Rhein-Mosel-Halle und dem Schloss liegt auf der Hand, und je nach Art des Events können durch eine geschickte Wahl des Ortes unterschiedliche (Stimmungs-) Schwerpunkte gesetzt werden. Ein 4-Sterne Mercure Hotel mit 168 vollklimatisierten Zimmern befindet sich praktischerweise genau zwischen Rhein-Mosel Halle und Kurfürstlichem Schloss: Aus der Halle ist der direkte Zugang in das Hotel möglich. „Das Angebot von Koblenz-Kongress beschränkt sich nicht auf die Vermietung der Räume“, sagt Raimund Lehmkühler über die Leistungen seines Teams. „Auf Wunsch decken wir als FullService-Anbieter sämtliche Veranstaltungsaspekte inklusive Teilnehmermanagement, Kongressorganisation, Catering, Buchung der Hotelzimmer und Begleitprogramm aus einer Hand ab.“ Koblenz kann’s! Die neue Rhein-Mosel-Halle präsentiert sich architektonisch gelungen und glänzt mit einem flexiblen Nutzungskonzept, das in der gegebenen Größenordnung keine Wünsche offen lassen sollte. Für größere Veranstaltungen ist insbesondere der Große Saal prädestiniert, dessen Akustik selbst anspruchsvolle Gäste zu überzeugen vermag – das Staatsorchester Rheinische Philharmonie ist regelmäßig hier zu Gast, und dem Vernehmen nach sind die Klassikkonzerte seit dem Umbau durchweg ausverkauft.

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