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Recht & Versicherung: IT-Sicherheit im Unternehmen und auf dem Event
Die Digitalisierung und alle Umbrüche und Neuerungen, auch im Bereich der Sicherheit, die sie mit sich bringt, beherrschen die Wirtschaft seit einigen Jahren. Auch die Eventbranche muss sich vermehrt mit der „neuen“ digitalen Welt auseinandersetzen.
Ereignis-Emotionen spürbar machen

OBJ.Studio: Ambion startet Experience Design Department

Gestaltung wird in der heutigen Zeit vorwiegend durch Technik beeinflusst. Die Production Company Ambion bündelt ihren kreativen Geist nun in einem neuen Department, dem OBJ.Studio in Berlin. OBJ. steht dabei für „Objekt“. Wir haben mit Jo Rychlik, Creative Director und Kopf des OBJ.Studios, gesprochen.

Rio Grande (l.) und Jo Rychlik
Rio Grande (l.) und Jo Rychlik (Bild: Tim Bruening )

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Was machen Sie genau?

OBJ. ist ein Studio mit dem Fokus auf Experience Design. Wir entwickeln als Team aus Kreativen und Designern Ideen für Installationen, die in Ausstellungen, Shows, Events, und Reveal Acts Anwendung finden. Die finale Realisierung findet im Schulterschluss mit den Spezialisten und der Technik von Ambion statt. Hier wird aus Ideen super schnell greifbare Realität. Und diese Kombination aus Kreativität, Wissen und modernster Technik macht das Ganze im Vergleich zu anderen Studios so besonders.

Woher kennen Sie sich?

Rio Grande und ich haben 2002 das Künstlerkollektiv „Aufderlichtung“ gegründet. Ambion hat uns hier oft mit Technik unterstützt. Mitte 2006 bin ich dann nach Berlin gegangen, um mit „Nowadays“ im Mode- und Luxusbereich zu arbeiten. Dort gab es ein paar tolle Projekte, die mit Ambion umgesetzt wurden. Zum Beispiel Fashion Shows für Joop!, Michalsky und einen Car Reveal für Audi.

Wie ist es dann zu der Idee gekommen, mit Ambion in dieser Form zu arbeiten?

Letzten Sommer haben Rio und ich uns in Berlin getroffen und die Idee ausgearbeitet, ein Experience Design Studio in Kooperation mit einem Eventtechnikdienstleister zu gründen. Mittlerweile hatten wir mit so ziemlich allen Großen gearbeitet, aber Ambion blieb einfach unsere Nr.1. Zwei Wochen später stellten wir der Geschäftsführung diese Idee dann exklusiv vor. Das war ein wirklich toller Moment, denn sie sagten direkt: „Super, das passt! Lasst uns das gemeinsam starten.“ Es ging dann auch alles ziemlich schnell. Am 01.06.2019 sind wir nun offiziell gestartet.

FashionTech-Installation
FashionTech-Installation (Bild: Ambion)

Warum Experience Design?

Experience Design ist eine Disziplin, die aus dem physischen und psychischen Erleben eines Ereignisses besteht. Jede Idee, jede Arbeit, jedes Werk hat solch eine Ereignis-Emotion und wir versuchen, diese im Raum spürbar zu machen bzw. zu verstärken.

Was ist das Besondere an einem kollaborativen Studio?

Kollaboration ist für alle der Schlüssel zu mehr Möglichkeiten und Freiheit. Diese Erkenntnis hat sich vor allem im Kreationsbereich in den letzten Jahren stark durchgesetzt. Das hat viel mit der Vernetzung via Social Media zu tun. Kreative haben hier mit als Erste erkannt, dass sie sich nicht als Konkurrenten sehen sollten, sondern gemeinsam mehr bewegen können.

Ambion ermöglicht uns, das Studio auch komplett autark zu betreiben. So können wir mit Agenturen, Künstlern, Marken und anderen Design-Studios frei kollaborieren und gemeinsam Großes auf die Beine stellen.

Und was ist der Vorteil für Ambion?

Ambion hat in den letzten Jahren fast ausschließlich an großen Ausschreibungen teilgenommen – und viele davon gewonnen. Es geht ihnen wirtschaftlich sehr gut, aber sie hatten durch diesen Fokus weniger Kontakt zu den Kreativen und Künstlern. In Ambion selbst steckt sehr viel technisch-kreative Energie, die raus will – und dabei helfen wir nun. Man muss aber auch ganz klar sagen, dass die Geschäftsführer Jesko, Christian und Peter einfach gute Typen sind, die Geld nicht vor Glück stellen. Ihre Visionen haben nichts mit „Weltherrschaft“ zu tun, sondern damit ein guter Arbeitgeber zu sein, verlässlich hohe Qualität zu liefern und dauerhafte Beziehungen aufzubauen. Das macht sie so besonders – gerade bei dem großen Volumen, welches sie stemmen. Sie geben uns mit OBJ.Studio die Freiheit und wir geben ihnen die Möglichkeiten, tolle Dinge auszuprobieren. So einfach ist es. Das ist ein ganz altes holistisches Modell, was hier zum Tragen kommt.

BlackTrax-Monolith
BlackTrax-Monolith (Bild: Ambion)

Wie geht es jetzt für OBJ.Studio weiter?

Wir sind ja gerade erst gestartet und führen erste Gespräche mit Agenturen, Künstlern und Marken, um herauszufinden, wo sie Unterstützung benötigen. Konkret haben wir z.B. die Anfrage, ein Musikvideo für einen bekannten deutschen Musiker mit einer besonderen Lichtshow zu supporten, gestalten die Abschlussshow der Weissensee Modeschule, entwickeln gemeinsam mit „Neeeu“ interaktive Lösungen, arbeiten an einem BlackTrax Showroom und designen verschiedene extravagante Inszenierungen für Events. Gleichzeitig stehen wir auch in engem Kontakt zu anderen Design Studios wie z.B. „Selam X“, die gerade durch die Decke gehen. Selam X haben wir mit einer größeren Installation für ihr „Mask Off“-Forum unterstützt, wo wir gemeinsam 22 Künstler ausgestellt haben.

Es ist also viel los und es macht verdammt viel Spaß! Und dies war auch der Grund, die Sache zu starten. Denn die Frage, die wir uns zu Anfang gestellt haben, war: „Was wollen wir professionell in den nächsten 20 Jahren unseres Lebens machen, unter schonungsloser Berücksichtigung der Learnings der ersten 20 Jahre?“ OBJ.Studio ist hier eine logische Konsequenz. Gesellschaftlich, nachhaltig und vor allem aus dem Blickwinkel der kreativen Herausforderung und Zusammenarbeit.

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