Ines Kießling, True Blue Events

Work-Life-Balance: Eventmanagerin & Outdoor-Trainerin

Arbeit ist das halbe Leben. NUR das halbe! Wie bringt man Job, Freizeit und Familie unter einen Hut? Und wie kriegt man es hin, dass es allen Beteiligten dabei gut geht? In unserer Serie „Work-Life-Balance“ präsentieren wir Best-Practice-Beispiele aus der Branche.

Ines Kießling am Hang
Effektiver Ausgleich zum Arbeitsalltag: Ines Kießling am Hang. (Bild: Horizonte – erlebnisreich lernen)

Wer sich selbst einen Ausgleich neben der Arbeit schaffen möchte, ist in der Regel auf flexible Arbeitszeiten angewiesen. So wie Ines Kießling. Die 33-Jährige ist seit 2010 Eventmanagerin und Projektleiterin bei True Blue Events aus Babenhausen. Gemeinsam mit ihren beiden Geschäftsführern hat sie sich ein flexibles Arbeitszeitmodell geschaffen, das es ihr ermöglicht, ihre Passion als Outdoor-Team-Trainerin voll auszuleben.

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52 zusätzliche freie Tage im Jahr
Das Arbeitszeitmodell sieht als Basis 52 zusätzliche freie Tage im Jahr vor, also prinzipiell einen freien Tag pro Woche. Nur dass der freie Tag ganz flexibel gelegt werden kann: Manchmal drei in einer Woche, manchmal keiner. Das ist besonders praktisch, da die Outdoor-Trainings oft mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Ines Kießlings Wunsch, sich auch außerhalb der Arbeit zu verwirklichen, kam vor knapp zwei Jahren auf und wurde durch Erinnerungen an frühere Zeltlager noch verstärkt. Daraufhin folgte die Ausbildung als Erlebnis- und Umweltpädagogin sowie die allmähliche Anpassung der Arbeitszeiten. Die aktive Arbeit in der freien Natur sowie die Möglichkeit, bei den Teilnehmern unmittelbar und nachhaltig etwas zu verändern, ist für Ines Kießling ein ungemein effektiver Ausgleich zum Agenturalltag und bietet gleichzeitig einen besonderen Kontrast zur Eventprojektarbeit, die überwiegend im Büro stattfindet. Besonders die Begeisterung der Beteiligten bringt der Eventlerin viel Energie und Freude. Darüber hinaus bietet die Tätigkeit als Outdoor-Trainerin die willkommene Möglichkeit, abends noch gemeinsam mit den Kollegen am Lagerfeuer zu sitzen, am Felsen zu klettern oder eine Runde zu paddeln.

Event-Teilnehmer
“Die Begeisterung der Teilnehmer für das Erlebte gibt viel Energie und Freude”, erklärt Ines Kießling. (Bild: Horizonte – erlebnisreich lernen)

Von Kanadier-Tour bis Bogenschießen
Als selbstständige freie Trainerin bietet Ines Kießling ihren Kunden verschiedenste Angebote an: Von der Kanadier-Tour über ein Training im Hochseilgarten bis hin zum klassischen Orientierungslauf, ausgestattet mit Karte und Kompass. Wichtig ist dabei der stete Bezug zum Arbeitsalltag im Team oder zum privaten Leben, abhängig davon, ob das Training dem Teambuilding oder der persönlichen Entwicklung gilt.

Beim Bogenschießen steht darum beispielsweise besonders die Zielfindung im Mittelpunkt – sowohl beim Training als auch im echten Leben. Auch das Abseilen von Burgtürmen und Brücken hilft Teilnehmern, ihre eigenen Grenzen auszuloten und das Vertrauen zu sich selbst und zum Team weiter zu stärken.

Um den Workflow innerhalb eines Teams zu verbessern, bietet Ines Kießling zudem ein ganz besonderes Outdoor-Training an: Dabei erhält eine Gruppe die Aufgabe, in kleinen Teams eine Hütte im Wald zu bauen, die bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllen muss. So soll die Hütte beispielsweise nur aus bereits vom Baum gefallenen Ästen bestehen und mindestens drei Leute fassen können. Ist die Aufgabe erfüllt, bewerten die anderen Teams die Hütten im Qualitätscheck. Diese Form des Outdoor-Trainings unterstützt mehrere Arten des Teambuildings: Die Teilnehmer lernen nicht nur Probleme gemeinsam zu lösen, sondern üben zudem ihre Kritikfähigkeit.

 

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