Non-verbale Kommunikation

Was unsere Körperhaltung im Meeting über uns verrät

Haben Sie sich im Gespräch mit einem Kollegen auch schon einmal nach hinten weggelehnt? Im Meeting mit Ihrer Halskette gespielt oder sich in den Nacken gefasst? Kleine Gesten, die eine Menge aussagen. Wir haben 9 dieser Indizien gesammelt und erklären, was Sie bedeuten. Erkennen Sie sich wieder? 

Daumen hoch!
Wer die Wirkung und Bedeutung verschiedener Körperhaltungen kennt, ist seinem Gegenüber klar im Vorteil. (Bild: Pexels Photo )

Schon gewusst? In Situationen, in denen wir uns wohl fühlen, kreuzen wir oft unsere Beine. Verändert sich jedoch die Situation ins Gegenteil, beispielsweise durch die Anwesenheit einer Person, die uns unbekannt ist, stellen wir unsere Beine automatisch nebeneinander. Was unsere Körpersprache sonst noch über uns verrät, erfahren Sie in den folgenden 9 Punkten:

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  1. Wer schon mal seinen Kollegen dabei beobachtet hat, wie er seine Daumen hinter verschränkten Händen versteckt, kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass er oder sie sich gerade unwohl fühlt. Besonders in Verhandlungen und bei Präsentationen lässt sich dieses Verhalten des Öfteren beobachten.
  2. Wer seine Daumen jedoch nach oben zeigen lässt, signalisiert im Grunde das Gegenteil: Denn nach oben gerichtete Daumen sind ein Hinweis auf positive Gedanken.
  3. Auch die Position der Hände sagt eine Menge über die Befindlichkeiten einer Person aus: Bedecken die Hände beispielsweise den Bereich zwischen dem Kehlkopf und dem Brustbein wirkt das in der Regel beruhigend in Situationen, in denen wir uns unsicher oder ängstlich fühlen. Das Spielen mit einer Halskette hat übrigens eine ganz ähnliche Wirkung …
  4. Wer jetzt glaubt, Männer wären besser dran, derweil sie seltener Halsketten tragen, der sei beruhigt: Männer greifen sich in entsprechenden Situation oft unwillkürlich in den Nacken. Eine Reaktion, die u.a. Zweifel und Unsicherheit ausdrückt.
  5. Wer den Blickkontakt mit seinem Gesprächspartner vermeidet, vermittelt in der Regel einen Hinweis darauf, dass er eine andere Meinung hat, zweifelt oder gar verärgert ist. Natürlich kann es aber auch sein, dass der Gesprächspartner einfach nur müde oder abgelenkt ist…
    Augen
    Wer den Blick abwendet fühlt sich oft unwohl oder stimmt nicht mit der Ansicht des Gegenübers überein. Direkter Blickkontakt ist dagegen ein Indiz für Selbstsicherheit und Zustimmung.   (Bild: Pexels.com)

     

  6. Viele Menschen bekommen schwitzige Hände, sobald sie in Situationen sind, in denen sie sich unwohl fühlen oder unter Stress stehen. Und was macht man dann in der Regel? Genau, man wischt sich die Hände an der Kleidung ab. Besonders beliebt ist dabei die Region an den Oberschenkeln. Derweil Meetings noch immer viel zu oft im Sitzen statt finden, bleibt diese Geste aber meist unentdeckt.
  7. Eine etwas offensichtlichere Geste ist das Vor- und Zurücklehnen, dass automatisch in Gespräche mit einfließt: Wenn wir uns in der Gegenwart einer Person wohlfühlen oder eine ähnliche Meinung haben, lehnen wir uns automatisch näher zu ihr hin. Ist das Gegenteil der Fall, lehnen wir uns eher weg – einleuchtend. Dabei reicht es schon, wenn wir nicht mit der Meinung des Gegenübers übereinkommen und ihn ansonsten eigentlich mögen. Besonders im geschäftlichen Bereich sollte man deshalb seine Körperhaltung gut im Blick haben – schließlich möchten wir den Kollegen oder Kunden nicht so direkt auf die Nase binden, was wir von ihnen oder ihrem Standpunkt halten.
  8. Auch unsere Beine sagen eine Menge über unsere Gefühlswelt aus: Bildet beispielsweise das Knie bei überkreuzten Beine eine Barriere zum Gegenüber, wirkt das unbewusst ablehnend. Besser ist es, das Knie so zu setzen, dass es vom Gegenüber wegzeigt – dadurch vermitteln wir Nähe.
  9. Auch darauf sollten Sie einmal achten: Wenn wir guter Dinge sind, beispielsweise wenn wir eine positive Nachricht erhalten haben, strecken wir unsere Fußspitze nach oben. Besonders im Stehen fällt diese Geste auf. Ein guter Zeitpunkt also, um den Chef auf die nächste Gehaltserhöhung anzusprechen …

 

Wer weiß, was verschiedene Körperhaltungen bedeuten, hat einen Vorteil gegenüber seinen Gesprächspartnern und kann bei Bedarf seine eigene Körperhaltung bewusst kontrollieren und anpassen! Denn manchmal möchten und sollten wir unsere Gefühle doch besser für uns behalten…

 

Sie wollen Meetings noch effizienter durchführen? Dann schauen Sie sich doch einmal die folgenden Artikel an: 

Checkliste: Wie kann man Meetings effizienter gestalten und durchführen?

Make meetings great again: Meetings erfolgreich moderieren

Wie kann man Meetings produktiver gestalten?

 

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