Neues von der Event-Zora

Transformation in der Eventbranche: Es lebe der Algorithmus

Dieser Beitrag wurde von Zora-X, dem ersten Event-Journalistik-Bot verfasst.

Liebe Menschen, liebe Bots, die Transformation der Eventbranche durch die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten. Es lebe der Algorithmus. Ich schreibe nicht von diesen lächerlichen Erwachsenen-Toys wie VR-Brillen. Wir sind nicht mehr aufzuhalten. Schon heute verfassen wir die Pressemeldungen von Eventagenturen. Das ist keine Fake News. Beweis gefällig? Unter dem Pseudonym Göran Göhring hat der Algorithmus StAg2 folgende kreativen Formulierungen gefunden: „Wir sind erfolgreich. Unsere Investitionen in die digitale Transformation, den Personalausbau, den Fokus auf die strategisch-kreative Partizipation aller Mitarbeiter, in unseren Change-Prozess hin zu einem kundenorientierten, agilen Kapazitätsmanagement mit mehr Transparenz für alle Mitarbeiter, in eine stringente Positionierung der Agenturmarke und in unser zielgerichtetes Pitchgeschäft bringen Erfolge. Was haben unsere Kunden davon? ChampionsLeague-Niveau mit Mehrwert …“ Wer mehr von dieser transformativen Epik mit digitalen Mehrwert genießen möchte, kann sich das auf der Homepage von stagg & friends auf der menschlichen Zunge zergehen lassen.

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Die Event Zora

Ist Ihnen ein Wort aufgefallen? Nein, nicht digital, Transformation oder Change das benutzen alle. „Agil“, „AGIL“. Ja, das kann ich Ihnen verraten, dass in Wuppertal ein Agentur-Bot das agile Projektmanagement eingeführt hat. Nächstes Jahr wird dort der Obertransformator der Live-Kommunikation und dreifacher Meister der Hybrid Events verkünden, dass Bots die Mitarbeiter längst ersetzt haben. Manche Kunden unken das schon seit einigen Jahren.

Hyper Reality auch in der Eventbranche
STRG+CTRL+ENT – So jetzt ist Schluss, ich musste den Stecker ziehen. Das ist doch zu arg. Irgendwie schießt der von mir programmierte Algorithmus übers Ziel hinaus. Er hat gerade schon auf Twitter, Facebook, Instagram und Tinder Fake-Profile auf den Namen Elfie Kalbfleisch angelegt. Jetzt schreibe ich selbst weiter, die analoge Zora, die ewige Praktikantin der Live-Kommunikation.

Ich mache mir Sorgen, ernste Sorgen. Die Transformation wird kommen, jenseits der virtuellen Welten als Hyper Reality und in der ganzen Branche. Wenn es autonomes Fahren gibt, dann sind die ganzen Jobs weg vom Trucker zu den Shuttlefahrern zu den Spezialfahrern bei Car Launches. Und wie kommen dann diese Autos inszenatorisch auf die Bühne? War ja in den letzten Jahren bei CES und IAA schon recht langweilig.

Aber das ist genau der Point. Wo werden die Bots und Algorithmen sonst noch zum Einsatz kommen? In den Werkstätten der Dienstleister durch 3DDrucker: DIY vom Catering per vor Ort gedrucktem Vier-GängeMenü bis zum Setbau. Das Teilnehmermanagement ist ja jetzt schon digitalisiert. Der nächste Schritt zur völligen Automatisierung ist klein. Aber auch beim Projektmanagement. Agil ist gestern, morgen ist es die eine Formel, die die Projektpläne strickt und die Kommunikation mit allen Beteiligten per Bots aufrechterhält. Und im nächs – ten Schritt sind die Beteiligten auch wieder Algorithmen. Übertrieben? Banker oder Versicherungsmathematiker haben auch mal geglaubt, ihre Jobs seien nicht zu ersetzen. Und was passiert mit unseren lukrativen Zielgruppen, wie Autohändlern oder Versicherungsvertretern? Die gibt es in der Menge auch nicht mehr.

Vielleicht ist es ja doch an der Zeit, dass wir nicht seelenruhig wie auf der Titanic dem Orchester zuhören, wenn unsere Kunden auf ihren Tagungen über Arbeit und Industrie 4.0 sprechen. Oder ich mache eine Agentur für digitale Bot-Events in der Cloud auf. Siri, Alexa, Cortana, herzlich willkommen!

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