Recruiting im Eventmarkt

Wie man bereits im Bewerbungsgespräch überzeugt

Die Eventbranche wird für Absolventen und Studierende jährlich attraktiver, doch auch Quereinsteiger versuchen ihr Glück im Eventmarkt. Wie man bereits im Bewerbungsgespräch überzeugen kann, wie man sich darauf vorbereitet und was bei der Jobsuche zu beachten ist, erklärt Nils Möllenhecker, der Eventmanagement und Entertainment an der Fachhochschule des Mittelstands studiert hat und mittlerweile Eventmanager in einer international tätigen Unternehmensgruppe ist.

Nils Möllenhecker
Nach seinem Studium arbeitet Nils Möllenhecker als Eventmanager in einer international tätigen Unternehmensgruppe. (Bild: Deep Kreativ)

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Bewerbungsgespräch aus?
Ich finde Offenheit im Gespräch ganz wichtig. Man sollte die jeweiligen Erwartungen abgleichen und beide Seiten sollten dabei ehrlich sein. Es bringt nichts, dem anderen etwas vorzugaukeln und im Nachhinein dann zu merken, dass es eben doch nicht passt. Als Bewerber rate ich, sich auf das eigene Gefühl zu verlassen. Meistens hat man schon einen unbewussten Eindruck von dem Unternehmen und vom Gespräch, diesem Instinkt sollte man vertrauen.

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Wie können sich Bewerber optimal vorbereiten?
Ein Bewerber sollte sich im Vorfeld gut über das jeweilige Unternehmen informieren, seine Bereiche und sein Portfolio kennen. Außerdem kann es helfen, das eigene Fachwissen aus dem Studium noch einmal aufzufrischen, bzw. sich ein paar Fakten und Fachworte aus dem Bereich der Stellenanzeige anzueignen. Wichtig ist aber auch, auf das Gelernte und die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und sich nicht verrückt zu machen. Geht mit einer positiven Einstellung ins Gespräch und sagt euch: Ja, ich bin der Richtige für die Stelle und ich überzeuge die jetzt davon.

Was raten Sie Absolventen für die Jobsuche?
Am Allerwichtigsten ist es, zunächst einmal für sich selbst festzustellen, dass es nicht auf Anhieb den perfekten Job gibt. Man muss erst einmal ins Arbeiten rein kommen, sich einfach viel bewerben und nicht auf die perfekte Ausschreibung warten. Absagen kann man später immer noch, deshalb sollte man sich ruhig die Unternehmen erst mal anschauen. Gute Chancen ergeben sich irgendwann von selbst, wenn man erst in der Branche ist und arbeitet. Denn dann kommen ja neue Kontakte, Personen und Unternehmen dazu. Seine Kontakte und sein Netzwerk zu pflegen, ist deshalb auch essenziell. Denn Empfehlungen sind ein enormer Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Es ist einfach hilfreich, wenn man einflussreiche Leute kennt, die man z. B. im passenden Moment um eine Empfehlung bitten kann. Viele zögern da ja und möchten das verschriene „Vitamin B“ nicht nutzen. Aber ich habe mir immer gesagt: Wenn man eine Chance nicht nutzt, tut es ein anderer.

Viele Absolventen müssen sich auch klar machen, dass niemand als Chef anfängt. Jeder Job hat anfangs oftmals einen Haken, sei es schlechte Bezahlung oder uninteressante Aufgaben. Aber der Berufseinstieg ist ein Prozess und man muss sich eben langsam hineinarbeiten. Da hilft es auch im Vorfeld schon, Praxiserfahrungen ohne Ende zu sammeln, denn gerade im Eventbereich wird darauf sehr geschaut. Wer also die Möglichkeit hat, als Praktikant, Volunteer, Host oder Hostess irgendwo mitzuarbeiten, sollte das unbedingt tun, daraus kann man ganz viel mitnehmen.

 

Weitere Tipps und Infos rund um das Thema Jobsuche und Bewerbung finden Sie hier: 

 

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Das sind die klassischen 0815-Antworten. Nutzen=0. Schade..

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