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Der ZORA AWARD 2018 geht an … Vok Dams persönlich!

Der ZORA AWARD 2018 ehrt erneut eine außergewöhnliche Persönlichkeit der Eventbranche! In diesem Jahr durfte sich Vok Dams himself über den subjektivsten und einzigartigsten Award unserer Branche freuen. Das Event-Urgestein nahm die Auszeichnung unter dem Motto “Es kann nur einen geben” für seine Dauerpower entgegen.

In ihrer Laudatio verrät die Event-Zora warum:

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Der glückliche Gewinner Vok Dams (2.v.r.) umringt von der EVENT PARTNER-Redaktion: Sylvia Koch , Dr. Walter Wehrhan und Martina Gawenda (v.l.n.r.)
Der glückliche Gewinner Vok Dams (2.v.r.) umringt von der EVENT PARTNER-Redaktion: Sylvia Koch , Dr. Walter Wehrhan und Martina Gawenda (v.l.n.r.) (Bild: Dieter Stork)

Es ist wirklich Zeit, höchste Zeit. Vergesst mal für einen Augenblick, dass es in der Welt vielleicht schon später als fünf vor zwölf ist. Jetzt hab ich über das Anschauen der 90. Oscar-Verleihung fast meinen eigenen Award vergessen. Dabei standen innerlich der Preisträger oder die Preisträger schon länger fest. Ich weiß, das kommt jetzt etwas überraschend für euch, aber der Gewinner ist: Vok Dams, und zwar er himself.

Nein, das hat jetzt nicht den Grund, dass er in seinem Wuppertaler Atelierhaus, das er in einer Mischung aus Kommunikation, Kunst und (Eigen-)Marketing betreibt, eine Ausstellung zum Thema „Flüchtlinge“ hatte. Da wäre mehr nötig, wenn die Neonazis wie jüngst in Kandel, Bottrop und demnächst in Dortmund zu Hunderten und Tausenden aufmarschieren.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass er so was wie einen Oscar für das Lebenswerk bekommt. Denn in unserer Branche sind die Persönlichkeiten vom Aussterben bedroht. Das könnt ihr jetzt finden, wie ihr wollt.

Ich spare mir jetzt auch, im Detail seinen Lebens- und Arbeitsweg nachzuzeichnen. Das gibt es als dickes Jubiläumsbuch. Er kam von der Fotografie und hatte immer Berührungspunkte in die Kunstszene. Da war Wuppertal auch mal Fluxus-City (bitte mal googeln), als 60er-Happenings in der Galerie Parnass stattfanden mit Bazon Brock, Joseph Beuys, Charlotte Moorman oder Nam Jun Paik. Es wehte frischer Wind durch das Tal der Wupper, mit dem ist der junge Fotograf gesurft. Vielleicht war das ja unterbewusst auch eine Inspiration für das Lebensthema Event und Live-Kommunikation.

Zora Award 2018
Der Zora Award 2018 geht an … (Bild: Dieter Stork)

Neben seiner Agentur, wo erst die Bilder laufen lernten und dann das live mit Akteuren auf der Bühne hinzukam, schaute er von der Wupper (100 Meter ü.d.M.) immer auch über den Rand der Wupperberge (350 Meter ü.d.M.). Im Beirat der heutigen Best of Events war er lange aktiv und auch als Gründungsmitglied im Forum Marketing Eventagenturen (FME who? – heute im FAMAB aufgegangen). Da kommt der Event-Zorro schon mal ins Schwärmen, aber auch in Rage, wenn ich ihn Frage. Das scheint so eine Art Hassliebe zu sein. Da halte ich mich mal raus.

Also warum kriegt er die Zora? Weil er in der Branche nie Ruhe geben konnte. Er wollte immer die Live-Kommunikation weiterentwickeln. Da gab es dann auch mal eigenwillige Definitionen und auch das eine oder andere laue PR-Lüftchen wie das „erste und einzige Institut für Live-Marketing“, an dem man sich sein Mütchen kühlte bis zum rauen Gegenwind. Und der viel kritisierte PR-Stil? Den machen heute alle nach. Das muss man erst mal schaffen. Aber ihr kennt ihn doch alle viel länger und besser.

Zora Award 2018
Vok Dams nimmt in seinem Wuppertaler Atelierhaus den Zora Award entgegen – für seinen unermüdlichen Einsatz und seine “Dauerpower”. (Bild: Dieter Stork)

Ihm ist auch etwas sehr seltenes Gelungen, nämlich die Übergabe an die nächste Generation. Das Besondere an dem Ergebnis nimmt man kaum wahr, weil viele andere Agenturen aus derselben Gründerzeit im Bermudadreieck der Insolvenzen verschwunden sind. Und er kann sich immer neu erfinden, vom rasenden Reporter zum Atelierfotografen zum Werber zum Eventler zum Institutsgründer zum Galeristen … Sonst wäre er heute vielleicht immer noch Lokalreporter bei der Wuppertaler Rundschau.

Aso: Es gibt so viele Event-Awards, aber kaum einen, der eine Persönlichkeit ehrt. Liegt das an so wenig ausgeprägten Charakteren? Oder hat keiner bisher dran gedacht? „Mein“ ZORA AWARD ist total subjektiv. Deshalb bekommt Vok Dams himself ihn 2018 als kleines Dankeschön für die vielen, vielen Reibungspunkte, auf die man sich immer verlassen konnte. Mir fehlen die!

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