Produkt: Crowd Management: Wie kann man Unglücke verhindern!
Crowd Management: Wie kann man Unglücke verhindern!
Was sind die Auslöser von Unglücken bei Veranstaltungen und was braucht man zu deren Verhinderung?
Placeit für Arosa Classic Car Autorennen

Besucherlenkungskonzept für den Event-Restart

Spätestens seit der Corona-Pandemie haben die Besucherzahl und -dichte einer Veranstaltung eine noch größere Bedeutung erhalten. Die Lenkung und Überprüfung der Teilnehmer sind für sichere Events unumgänglich geworden. Für eine smarte Umsetzung sorgte placeit beim Oldtimer-Rennen Arosa Classic Car.

Arosa Classic Car 2020
Arosa Classic Car 2020 (Bild: Arosa ClassicCar / Rémi Dargegen)

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie sehen sich Eventverantwortliche mit neuen Herausforderungen und Auflagen bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen konfrontiert. Hilfreich kann hier die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern sein. Insbesondere bei Sport- und Großveranstaltungen hat sich der Softwarehersteller placeit als echter Experte herauskristallisiert. Auch Arosa Tourismus setzte beim diesjährigen Oldtimer-Autorennen Arosa Classic Car erneut auf den Dienstleister.

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Im Fokus des COVID-19-Sicherheitskonzepts des Veranstalters standen neben den Maßnahmen für die Zuschauer – u.a. keine Verweilzonen auf dem Eventgelände, keine Tribünen, keine Event-Gastrostände, keine Live-Übertragung und Beschallung an der Rennstrecke, Abstands- bzw. Maskenpflicht – insbesondere auch der Schutz der Eventteilnehmer vor Ort.

Dieser wurde nicht nur durch die Begrenzung der Teilnehmer auf insgesamt 1.000 Personen gewährleistet; nur Fahrer, Begleitpersonen, Organisatoren, Sponsoren Helfer und dem Event nahe Personen waren gestattet. Gemeinsam mit placeit realisierte Arosa Tourismus ein technisches Schutzkonzept, welches sowohl die Live-Überwachung des Eventgeländes als auch ein spezielles Zonenkonzept beinhaltete. So wurden alle Voraussetzungen für eine Minimierung unnötiger Begegnungen und eine effektive Kontakt-Nachverfolgung geschaffen. Für die Umsetzung kamen RFID-Technologie sowie die Detektion mobiler Geräte wie Smartphones zum Einsatz.

Durch RFID-Chips in den Badges und Trackboxen auf dem Gelände konnte die Anzahl der Personen innerhalb einer Zone ständig live ermittelt und an die Leitstelle weitergeben werden.
Durch RFID-Chips in den Badges und Trackboxen auf dem Gelände konnte die Anzahl der Personen innerhalb einer Zone ständig live ermittelt und an die Leitstelle weitergeben werden. (Bild: kippdata)

Das Konzept

Grundlage des Konzepts war die Einteilung und Überprüfung von Zonen auf der Veranstaltung sowie Festlegung von Verkehrsflüssen. Dabei konnte die Anzahl der Personen innerhalb einer Zone durch an die Teilnehmer ausgehändigte RFID-Chips sowie entsprechende Antennen im Gebiet ständig live ermittelt und an die Leitstelle weitergegeben werden. Insbesondere im Indoor-Bereich – mit einem kritischeren Infektionsgeschehen – wurde so mithilfe von Ordnern sichergestellt, dass die maximal zugelassene Teilnehmerzahl nicht überschritten wurde. Vorteilhaft war dabei auch die Funktion, Trends von Zonenfüllungen darzustellen, um so frühzeitig mit Umleitungs- oder Sperrmaßnahmen auf kritische Entwicklungen zu reagieren.

Zusätzlich erfolgte in einigen Zonen und deren Peripherie eine approximative Ermittlung von Personen durch das Zählen mobiler Geräte. So konnte im Nachhinein auch die Anfrage der Polizei nach der Anzahl der Zaungäste zuverlässig beantwortet werden.

Wäre es zu einem unwahrscheinlichen Fall der Kontaktnachverfolgung aufgrund einer COVID-19-Infektion gekommen, hätte diese Zonenbildung auch dafür gesorgt, dass nur Personen informiert werden müssen, die mit einem Erkrankten für längere Zeit gemeinsam in einer Zone waren. Auch nur in diesem Falle hätte die Anonymität der persönlichen Daten aufgehoben werden müssen. Bei einem internen Test konnte so die Anzahl der zu kontaktierenden Personen um 50% reduziert werden.

Ausblick

Ein großer Erfolg, findet auch Arosa Classic Car Projektleiter Patrick Kiener. Es habe sich gezeigt, dass placeit Events zu Corona-Zeiten plan- und durchführbar mache und den Sicherheitsbehörden die notwendige Zuverlässigkeit gebe.

Nun dient das Konzept als Vorlage für den eps Arena Summit und das Sport.Forum.Schweiz im November. Die Entwicklung der Schutzlösung ist für placeit jedoch noch nicht abgeschlossen. Für die kommenden Veranstaltungen sollen die Zonen noch deutlich kleiner werden, um so eine noch größere Präzision der Kontaktermittlung zu erreichen.


Über placeit

Placeit ist ein digitales Tool für die Planung, Organisation und Umsetzung von Sport- und Großveranstaltungen. Ziel des kartenbasierten Tools ist es, die Koordination und Kommunikation zu erleichtern und für eine schnelle Orientierung von Teilnehmern, Besuchern und Helfern zu sorgen. Basis hierfür ist die Nutzung von amtlichen Karten, Luftbildern oder sogar eigenen Plänen und Bildern. Verkehrslenkung, zielgruppenspezifische Kommunikation und Verteilung von Aufgaben an Partner, Sponsoren, Mitarbeiter oder Teilnehmer, detaillierte Angaben zu Aufbauten oder individuelle Sicherheitskonzepte können so umgesetzt werden. Vorgefertigte Templates unterstützen bei der Strukturierung der Informationen, ein eigener placeit-Kiosk vor Ort ergänzt das Informationsangebot.

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