#türauf: Eine Idee von facts and fiction

Flüchtlingshilfe und bürgerliches Engagement mit facts and fiction

Von Januar bis September 2015 wurden mehr als 700.000 neue Asylbewerber in den EU-Staaten registriert, die meisten beantragten in Deutschland Asyl. Menschen in Not, aus ihrer Heimat vertrieben, weil Kriege ein friedliches Leben unmöglich machen. Um sie in Deutschland zu begrüßen, initiierte Facts and fiction die Flüchtlingshilfe-Aktion #türauf und rief den „Aktionstag #türauf – willkommen in Köln“ ins Leben.

TShirt mit Aufdruck: #türauf
Mit der Aktion #türauf hieß die Agentur facts and fiction Flüchtlinge in Köln willkommen. (Bild: facts and fiction )

„Wir von facts and fiction sagen: Tür auf! Für Menschen, die Zuflucht und ein würdevolles Leben suchen“, erklärt Jörg Krauthäuser, Geschäftsführer der Kölner Agentur für Live Kommunikation. „Die Meinungen zur Flüchtlingspolitik in Deutschland gehen auseinander. Es gibt die Menschen, die helfen wollen. Menschen, die proaktiv Initiativen gründen. Aber auch Menschen, die ihren Wohlstand gefährdet sehen. Da mussten wir etwas tun.“

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Das Kreativ-Team seiner Agentur hatte folgende Idee: ein Event zu schaffen, bei dem jeder eigenständig Aktionen ins Leben rufen konnte. Facts and fiction wollte mit den Mitteln der Live-Kommunikation ein Zeichen setzen und Menschen von Werten wie Toleranz, Offenheit und eigenem Engagement überzeugen.

Das Ganze bündelte sich am 20. Juni 2015, dem Weltflüchtlingstag, zum Aktionstag: #türauf – willkommen in Köln. „Der Zugang zum Aktionstag war einfach. Unsere Signatur funktionierte online und offline“, erklärt Creative Director Philipp Dorendorf. Im Zuge von #türauf sollten Menschen, Gruppen, Initiativen und Firmen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Haustüren öffnen und Aktionen starten.

Online verbreitete sich die Aktion über den Hashtag #türauf. Offline markierte sie in Tape-Art-Stil die Orte, an denen Aktionen stattfanden. So vereinten sich am Ende über 50 Veranstaltungen unter der Signatur #türauf und bildeten ein großes Event: Vom Benefizkonzert in der Kölner Philharmonie bis zum Picknick im Park wurden über 50 Veranstaltungen von Kölner Flüchtlingsinitiativen, Gruppen, Gemeinden und Privatpersonen organisiert.

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