Veranstaltungstechnikdienstleister Contour

Der Weg zum nachhaltigen Unternehmen

Mit LED-Beleuchtung, Solarpanels oder E-Fahrzeugen im Fuhrpark will der technische Full-Service-Dienstleister Contour seinen Standort so grün wie möglich aufstellen. Wie sieht ihr Weg zum nachhaltigen Unternehmen aus?

Der Standort von Contour weist bereits eine Autarkie von 70 % auf.
Der Standort von Contour weist bereits eine Autarkie von 70% auf. (Bild: Contour Veranstaltungsservice GmbH)

Bis Events wirklich klimaneutral sein werden, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Was aber jetzt schon „grün“ werden kann, sind die Firmen, die die Events realisieren. Die Contour Veranstaltungsservice GmbH hat für sich den optimalen Weg gefunden, Nachhaltigkeit aktiv in die Eventbranche zu integrieren. Sie haben an ihrem Standort bereits eine Autarkie von 70% erreicht und das soll noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein.

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Mit dem Umzug in ihr neues Firmengebäude Ende 2017 hat sich die Firma ganz im Sinne der Nachhaltigkeit aufgestellt. LED-Beleuchtung und optimale Dämmung haben den Energieverbrauch des Standortes um über 30% gesenkt. 2020 wurde das kleine firmeneigene „Kraftwerk“ in Betrieb genommen: Das Hallendach ist mit 320 Solarpanels und 99 kWp Leistung ausgestattet. Damit versorgt sich der Standort nicht nur selbst, die Anlage speiste 2021 mehr als 54 MWh ins öffentliche Netz ein. Für die nächtliche Grundversorgung gibt es einen 30 KWh Akkuspeicher. Und sollte sich die Sonne mal längere Zeit nicht zeigen, wird 100% Ökostrom aus dem Anbieternetz bezogen.

Der PKW-Fuhrpark wird sukzessive auf E-Fahrzeuge umgestellt. Sechs Fahrzeuge wurden bereits ersetzt und werden über die zehn hauseigenen AC-Lader „getankt“. Ein öffentlich zugänglicher Schnelllader ist in Planung. Als kleines Extra bietet Contour den Mitarbeitenden E-Jobräder an, die ebenfalls am Standort geladen werden können. So kann jede:r Einzelne Emissionen einsparen und etwas für die eigene Gesundheit und Fitness tun.

Für Contour ist es wichtig, nicht nur von Klimaschutz zu sprechen, sondern zu handeln. Dazu zählt für die Firmenleitung, am Ball zu bleiben und sich über neue Möglichkeiten zu informieren. Im Gespräch sind beispielsweise Kleinwindkrafträder für sonnenunabhängige Energiegewinnung samt entsprechender Speichererweiterung oder emissionsarme Alternativen im LKW-Bereich. Auf dass wir alle in eine Zukunft blicken, in der auch Events nachhaltig durchgeführt werden können.

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