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Mit Fokus auf Funktionalität, Ästhetik und Nachhaltigkeit

Messe Düsseldorf hat Messehalle 1 akustisch & brandschutztechnisch aufgewertet

Die Messe Düsseldorf ist auf ihrem Gelände im Stadtteil Stockum kontinuierlich gewachsen und startete im Jahr 2000 im Rahmen des Masterplans „Messe Düsseldorf 2030“ Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen mit dem Ziel, eine der modernsten und multifunktionalsten Messe- und Eventlocations in Deutschland zu werden. Teil dieses Vorhabens war auch die Messehalle 1 in punkto Akustik und Brandschutz aufzuwerten.

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Einer von sechs Seminarräumen der Messe Süd (Bild: Gerd Buschmeier)

Während der Planungsphase für die Messehalle 1 mit dem darin integrierten Konferenzbereich wandte sich das für das südliche Areal zuständige Architekturbüro slapa oberholz pszczulny | sop architekten an das Hövelhofer Unternehmen BER Deckensysteme. Gesucht waren Akustik- und Brandschutzlösungen für die sechs Seminar- und Konferenzräume im zum Atrium auskragenden ersten Obergeschoss sowie für die wichtigen Fluchtwege. Neben Funktionalität waren Ästhetik und Nachhaltigkeit für die Produktauswahl ausschlaggebend.

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„Die in den Konferenzflächen der Neuen Messe Süd eingesetzten Wandverkleidungen erfüllen unsere genauen ästhetischen Vorgaben und die akustischen und brandschutz-technischen Anforderungen in gleichem Maße. Mit dem Ergebnis der hochwertigen Raumverkleidung sind wir sehr zufrieden“, so Jörg Bredenbröcker, Projektleiter und Assoziierter bei sop architekten. Nach zweijähriger Bauzeit öffnete die Messehalle 1 im Herbst 2019 ihre Pforten. Oberhalb der 12.000 m² großen Ausstellungsfläche erblicken die Besucher seither im ersten Obergeschoss Wand- und Deckenverkleidungen von BER aus nachhaltiger Holzproduktion.

Für die unterschiedlichen Flächen und Raumsituationen in der Messehalle 1 konnte BER auf sein Produktportfolio akustisch wirksamer Elemente zur Verkleidung von Veranstaltungssälen und Kommunikationsräumen zurückgreifen. In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro wurden Verbundverkleidungen aus PEFC-zertifizierter Furnier-Eiche gewählt. Alle Verkleidungen besitzen eine Schallabsorption nach DIN EN ISO 354:2005 und sind damit für unterschiedliche Kommunikationsräume und größere Menschenmengen geeignet. Die Verbundsysteme von BER gewährleisten auf einer Fläche von annähernd 4.000 m² eine steuerbare und individuelle Akustik, um eine nuancierte Sprachverständlichkeit und ein optimales Hörvergnügen zu ermöglichen. Gleichzeitig verhindern die Produkte ein Eindringen von Schallwellen aus der Atriumhalle mit der Ausstellungsfläche. In den sechs Konferenzräumen wird dadurch eine ungestörte Kommunikation der Teilnehmer abseits des Messetrubels gewährleistet.

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Die Wandverkleidungen im Flurbereich reduzieren den Schall und gewährleisten die Brandschutznormen. (Bild: Gerd Buschmeier)

Zusätzlich sind die BER-Produkte in den Konferenzräumen entsprechend den Bauvorschriften nach DIN EN 13501-1 zertifiziert und besitzen das Attribut „schwer entflammbar“. Die Akustikverkleidungen in den Flucht- und Flurbereichen sind nach DIN 4102 geprüft und als Baustoffklasse A2 „nicht brennbar“ zertifiziert. Damit ist die Grundvoraussetzung für den Einsatz in allen öffentlichen Gebäuden erfüllt. Die Produkte von BER verkleiden diese Schutzeigenschaften in einem eleganten Holzdesign. Für einen hellen und warmen Holzton besitzen die Produkte einen Weißanteil von 4%. Der auch als Flucht- und Rettungsweg konzipierte Flur zwischen den Seminareinheiten oder ins Freie wird durch den gleichmäßigen Lochanteil in der Verkleidung horizontal gegliedert. Technische Anlagen und Schalter sind zudem ästhetisch integriert.

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