Veranstaltungen für Zielgruppen

Grundlagen der Eventplanung: Das Denken in Zielgruppen

Wo sich Eventplaner bei der Ausrichtung von Veranstaltungen früher fragten, “Was will das Unternehmen seinen Besuchern präsentieren?”, müssen Eventplaner heutzutage aus einer anderen Richtung denken und sich fragen: Was wollen die Besucher sehen? 

Menschenmenge
Im Mittelpunkt von Veranstaltungen stehen die Besucher – und das sollte sich bereits während der Eventplanung bemerkbar machen. (Bild: Pixabay.com)

Das Denken in Zielgruppen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für jegliche Aktion in der Wirtschaft. Ein Produkt kann noch so schön sein – wenn es die Interessen der Zielgruppe verfehlt, wird das Projekt wirtschaftlich gesehen floppen. Oder glauben Sie, die neue Einhorn-Keksschokolade würde beim Männer-Fußballclub gut ankommen? Der Besucher einer Veranstaltung muss dementsprechend im Mittelpunkt stehen, ganz gleich, ob er für das Event Eintritt bezahlt hat oder ob er einer Einladung gefolgt ist.

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Bereits bei der Konzeption einer Veranstaltung sollte man sich deshalb auf die soziodemographischen Eigenschaften der Zielgruppe konzentrieren: In welcher Altersgruppe bewegt sich die Zielgruppe? Besteht die Zielgruppe eher aus Männern, Frauen oder ist die Verteilung gleichmäßig? Welchen Bildungsstand hat die Zielgruppe? Dazu kommen Fragen zur Motivation des Veranstaltungsbesuches: Besteht die Zielgruppe aus leidenschaftlichen Fans, Kunden oder eher allgemein Interessierten? Daraus ableitend ergibt sich zudem die Vorerfahrung der Zielgruppe, auf der man die Inhalte der Veranstaltung aufbauen kann.

Um eine grundlegende Ordnung in der Zielgruppenanalyse zu schaffen, bietet sich eine erste Einteilung in externe und interne Zielgruppen an. Im unternehmensinternen Bereich ergeben sich folgende Gruppen: 

  1. Der Unternehmensbereich, der sich in den Außendienst, verschiedene Abteilungen, die Führungspersönlichkeiten, das In- und Ausland sowie unterschiedliche Konzernteile aufgliedert.
  2. Die Kapitalseite, bestehend aus der Geschäftsführung, dem Vorstand, den Eigentümern, den Gesellschaftern und dem Aufsichtsrat.
  3. Die Arbeitnehmer, zu denen nicht nur aktuell tätige Mitarbeiter zählen, sondern auch der Betriebsrat ganz allgemein, Familienangehörige der Mitarbeiter sowie Pensionäre.

Innerhalb der externen Zielgruppen ergeben sich ebenfalls drei Gruppen, die sich folgendermaßen unterteilen lassen: 

  1. Die Marktteilnehmer, die sich aus den Business-Kunden, den Endkonsumenten, den Handelskunden, den Dienstleistern und Branchen-Internen zusammensetzen.
  2. Die Gesellschaft: D.h. Influencer wie Blogger und Branchenbekannte, Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Öffentlichkeit im Allgemeinen.
  3. Die Medien bestehend aus den Fach- und Tagesmedien, die beide jeweils online, im Radio, im TV und im Print tätig sind.

 

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