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Steinkohlebergwerk Prosper-Haniel

Losberger De Boer errichtet Zelthalle für ein letztes „Glückauf“ in Bottrop

Mit einem “Tag der offenen Tür” haben sich im September 2018 die Kumpel von ihrem Arbeitsplatz verabschiedet. Denn im Dezember schließt das letzte aktive Steinkohlebergwerk Prosper-Haniel. Damit geht eine Ära zu Ende, die ein ganzes Land geprägt hat. Bereits drei Monate vor dem Ende des Steinkohlebergbaus in Deutschland hatten die Bergleute der Bottroper Zeche die geplante Menge an Kohle abgebaut.

Die Jumbo-Zelthalle von Losberger De Boer(Bild: Losberger De Boer)

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Losberger De Boer errichtete für die Abendveranstaltung beim “Tag der offenen Tür” in Bottrop eine Jumbo-Zelthalle mit 3.500 m² Fläche. Der Aufbau gestaltete sich gar nicht einfach, wie Projektleiter Jens Brömmel berichtet: „Die größte Herausforderung bestand darin, dass das Gelände abschüssig war. Zum Teil hatten wir es mit einem Bodengefälle von sage und schreibe 1,80 m zu tun. Außerdem konnten wir die Zelthalle nicht verankern.“ Um dennoch auf dem Gelände bauen zu können, fertigte Losberger De Boer eine Sonderstatik an. Die Zelthalle wurde dann mit 5.900 Europaletten unterbaut und dem Veranstalter termingerecht zur Verfügung gestellt.

Die letzte deutsche Steinkohle soll dann bei der Abschlussveranstaltung für den Bergbau im Dezember 2018 an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergeben werden. Diese bildet den Höhepunkt der Aktion “Glückauf Zukunft”, innerhalb derer seit 2015 größere wie kleinere Projekte durchgeführt wurden, die den Steinkohlenbergbau würdigen und Signale des Aufbruchs geben.

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