Grand Hall Zollverein: Erlebnistage für Eventplaner im Herbst 2026
von Redaktion,
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Die Grand Hall Zollverein lädt Eventplaner und Marketingverantwortliche zu drei Erlebnistagen ein: am 29. September, 22. Oktober und 19. November 2026. Die Termine bieten in diesem Jahr die letzten Gelegenheiten, die Grand Hall und das UNESCO-Welterbe Zollverein auf einer persönlichen Entdeckungstour kennenzulernen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt.
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Industriekultur trifft moderne Eventwelt
Die Erlebnistage verbänden die Besichtigung der Grand Hall mit einer Führung über das historische Kokerei-Gelände. Nach einem gemeinsamen Frühstückssnack stehe zunächst die ehemalige Sauger- und Kompressorenhalle im Mittelpunkt. Das Gebäude sei zwischen 1957 und 1961 nach den Plänen des Industriearchitekten Fritz Schupp entstanden. Nach der Stilllegung der Kokerei sei die Halle mehr als 20 Jahre ungenutzt geblieben, bevor 2014 die denkmalgerechte Sanierung begonnen habe.
Im Zuge der Umnutzung seien rund 1.800 Tonnen Maschinen, Anlagen und Metall zurückgebaut worden. So sei Raum für eine hochmoderne Eventlocation entstanden, die heute auf rund 4.000 Quadratmetern Veranstaltungen mit bis zu 2.500 Gästen ermögliche. Rund 12 Millionen Euro hätten die Eigentümer in die Transformation der historischen Industriehalle investiert.
Ruhrgebiet zum Anfassen: Pütt-Geschichten und Panoramablick
Nach der Besichtigung der Grand Hall gehe es auf typisch Ruhrgebietsweise weiter: Bei Currywurst und Frikadellen bleibe Zeit für Austausch, bevor die Führung über das Kokerei-Gelände beginne. Begleitet würden die Gäste von einem ehemaligen Steiger, der viele Jahre auf der Kokerei gearbeitet habe und mit persönlichen Erlebnissen und authentischen Geschichten aus dem Arbeitsalltag eine emotionale Zeitreise in die Ära der Kohle- und Stahlindustrie biete.
Ein besonderer Höhepunkt erwarte die Gruppe auf dem Dach der Mischanlage, von wo sich ein Panoramablick über das Ruhrgebiet eröffne.
„Wow, was für eine atemberaubende Atmosphäre. Sowohl in der Grand Hall als auch auf dem ganzen Gelände ist die Geschichte und das Flair der Industriekultur spürbar. Die Führung mit dem Steiger, der noch aus seinem Arbeitsalltag in der Kokerei erzählen konnte, war mein absolutes Highlight”, sagt Jürgen Lämmerzahl, Lämmerzahl GmbH Dortmund.