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DASA Szenografie-Kolloquium wird politisch

Museen sind öffentliche Orte. Das macht sie nicht zuletzt für politische Inhalte interessant. Wie es sich verhält, im Spannungsfeld von “Stellungbeziehen”, Macht und Publikumserwartung unterwegs zu sein, erörtert das 20. Szenografie-Kolloquium in der DASA Arbeitswelt Ausstellung unter dem Motto “Politics”. Vom 22. bis 23. Januar trifft sich die Ausstellerszene in Dortmund, um gemeinsam zu diskutieren, welche Impulse Museen den Menschen in Sachen Politik geben.

museum-ausstellung(Bild: Pexels)

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Zu Gast sind unter anderem der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Prof. Dr. Eckhart Köhne, Prof. Friedrich von Borries von der Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg oder Prof. Mitchell Joachim aus New York. Weitere Referent*innen bringen aktuelle Projekte auf die Bühne der Stahlhalle, darunter Dorlis Blume vom Deutschen Historischen Museum, Berlin zum Thema “Demokratie ausstellen” oder das vieldiskutierte Projekt zu Flensburgs kolonialem Erbe “Rum, Schweiß und Tränen”. Was es mit dem Zentrum für Politische Schönheit auf sich hat oder warum die Wahrheit das Engagement des Publikums braucht, steht ebenfalls auf der Tagesordnung.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellen sich Johannes Milla und Henning Meyer Fragen des Publikums. In Workshops sind die Teilnehmenden gefragt, etwa wenn es um “träge Träger” oder Barriere(n)-Freiheit geht.

In bewährter Weise kooperiert die DASA mit dem Studiengang Szenografie der FH Dortmund unter Leitung von Prof. Langbein.

Weitere Informationen mit Programmablauf gibt es unter www.dasa-dortmund.de/Szenografie. Dort kann man sich auch zum Kolloquium anmelden. Die Tagungsgebühr beträgt 230 EUR inklusive Verpflegung.

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