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Besucherentscheidung

AUMA-Studie: Messebesucher entscheiden immer kurzfristiger

Eine neue Studie des Messeverbands AUMA zeigt, welche Erwartungen Besucherinnen und Besucher an Messen haben. Persönliche Begegnungen und unmittelbare Erlebnisse bleiben zentrale Besuchsmotive. Gleichzeitig wünschen sich die Befragten eine bessere Orientierung auf dem Messegelände.

Logo vom Messeverband AUMA auf weißem Grund(Bild: AUMA)

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Messen werden von ihren Besucherinnen und Besuchern weiterhin als relevante Informations- und Erlebnisplattformen wahrgenommen. Das geht aus der neuen Studie „Was Besucher heute von Messen erwarten: Bedürfnisse zwischen Zufall und Struktur“ des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (AUMA) hervor. Für die Untersuchung wurden 1.855 Personen befragt, die zwischen April 2025 und April 2026 mindestens eine Messe in Deutschland besucht haben.

Fast 82 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass Messen Erlebnisse ermöglichen, die im digitalen Raum nicht in gleicher Weise möglich sind. Mehr als 71 Prozent betrachten Messen als verlässliche Informationsquelle. Zudem finden 72 Prozent, dass Innovationen auf Messen nachvollziehbar präsentiert werden. Besonders wichtig sind persönliche Kontakte und spontane Begegnungen, die sich abseits geplanter Termine ergeben.

Orientierung wichtiger als digitale Angebote

Die Studie zeigt allerdings auch Verbesserungspotenzial. Besucherinnen und Besucher erwarten vor allem einen gebündelten Marktüberblick, unmittelbar erlebbare Produkte und eine übersichtliche Gestaltung des Messeangebots. Eine bessere Orientierung auf dem Veranstaltungsgelände gehört zu den wichtigsten Bedürfnissen. Digitale Angebote stehen dagegen nicht im Mittelpunkt der Erwartungen.

Insgesamt bewerten die Befragten Messen als abwechslungsreich, innovativ und professionell organisiert. 73 Prozent beschreiben die Atmosphäre als offen und locker.

Mehr als 60 Prozent entscheiden sich kurzfristig

Eine besondere Herausforderung für Veranstalter und Aussteller ist der Zeitpunkt der Besuchsentscheidung. Fast 40 Prozent der Befragten entscheiden sich erst ein bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn für einen Messebesuch. Knapp 23 Prozent treffen ihre Entscheidung noch kurzfristiger.

Dabei unterscheiden sich die Entscheidungskriterien zwischen Fach- und Privatbesuchern. Während für Privatbesucher insbesondere Eintrittspreise und Reiseaufwand relevant sind, steht beim Fachpublikum die Qualität des Angebots im Vordergrund. Für rund 60 Prozent der Fachbesucher ist die Relevanz der Aussteller das wichtigste Kriterium.

Die Ergebnisse verdeutlichen damit, dass Messeveranstalter neben einem relevanten Angebot und guten Besuchererlebnissen auch die kurzfristige Entscheidungsphase in ihrer Besucherkommunikation berücksichtigen müssen.

>> Die vollständige Studie steht auf der Website des AUMA zum Download bereit: https://www.auma.de/fileadmin/publikationen/auma-studie-besucherbeduerfnisse.pdf

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