Tipps & Tricks

9 schlechte Angewohnheiten von Eventplanern und wie man sie los wird

Jeder von uns hat diese Verhaltensweisen, die er gerne an sich selbst bzw. an der eigenen Arbeitsweise ändern würde. Denn im Laufe der Zeit kommt es vor, dass wir Angewohnheiten annehmen, die uns im Hinblick auf produktive und erfolgreiche Arbeit nicht weiter bringen. Um dem zukünftigen Erfolg nicht im Weg zu stehen, ist es wichtig, die entsprechenden Aspekte zu erkennen.

Arbeit im Büro
Jeder von uns hat schlechte Angewohnheiten, die die eigene Leistung beeinträchtigen. Wer mit ihnen bricht, hat mehr Chancen auf Erfolg! (Bild: Pexels.com)
  1. 24/7 Arbeit im Kopf

Viele Eventplaner haben den Luxus sich ihre Stunden während der Pplanungsphase vor und nach einem Event selbst einteilen zu können. Sei es aufgrund einer Selbstständigkeit oder dank eines relativ flexiblen Unternehmens.

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Unser Tipp:

Ein bisschen eigenständige Zeiteinteilung ist schön und gut, kann allerdings schnell in der schlechten Angewohnheit ausarten, den ganzen Tag von morgens früh bis in die späten Abendstunden mit Arbeit zu verbringen. Am besten wählt man sich deshalb trotz flexibler Zeiteinteilung eine bestimmte Zeit am Tag für die Arbeit – in der anderen Zeit sollte das eigene Privatleben im Vordergrund stehen.

 

  1. Bleiben Sie in Kontakt – aber nicht ständig.

Wir lieben Kontakte und Netzwerke sind das geheime, schlagende Herz der Branche. Doch als Eventplaner tendiert man nur allzu oft dazu, immer und überall erreichbar zu sein. Social Media, Email, Event Apps, … Die Liste der Kontaktmöglichkeiten ist endlos.

Unser Tipp:

Machen Sie niemals den Fehler, das eigene Leben aufgrund des Jobs zu verpassen! Wer merkt, dass er sich der Workaholic-Falle nähert, sollte sich schnellstens eine Auszeit gönnen. Danach kann man mit umso mehr Elan das nächste Projekt angehen. Auch an Wochenenden sollten die geschäftlichen Emails genau dort bleiben, wo sie sind. In der Regel können die meisten Angelegenheiten auch bis zum nächsten Werktag warten.

Laptop auf dem Bett
Kontakte und Business sind wichtig – genau wie das eigene Leben. Teilen Sie sich Ihre Zeit so ein, dass beide Seiten nicht zu kurz kommen! (Bild: Pexels.com)
  1. Ein einziges Nervenbündel 

Einige Eventmanager haben das Problem sichtbar nervös zu werden, wenn sich der Druck erhöht. Es gibt einen großen Unterschied, ob man innerlich gestresst ist, die Situation aber dennoch im Griff hat und dem Punkt, an dem man nur noch ein zitterndes Nervenbündel ist, dem man seine Gefühlslage schon aus mehreren Metern Entfernung an der Nasenspitze ansieht.

Unser Tipp:

Diese nervöse und gestresste Haltung wird sich bis zu den Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern ausbreiten. Der Schlüssel ist, nach außen hin immer gefasst zu wirken, auch wenn sich hunderte Gedanken im Kreis jagen.

 

  1. We like to move it, move it

Hier müssen die Gäste begrüßt werden, dort das Catering koordiniert werden und wo waren noch gleich die restlichen Stehtische? Der erste Impuls auf einem stressigen Event ist es, alles auf einmal und noch dazu so schnell wie möglich zu erledigen. Der gestresste Eindruck, der dabei entsteht, überträgt sich leicht auf die Besucher. Abgesehen davon, dass man auf diese Weise eine Gefahr für sich selbst und andere darstellt und den Eindruck vermittelt, die Lage nicht im Griff zu haben. Auch auf das eigene Unternehmen kann sich das negativ auswirken.

Um das Ganze noch zu toppen, kann sich diese Hektik auch auf die eigenen Entscheidungen übertragen, die dann nicht mehr gut durchdacht werden. Dadurch können Fehler entstehen, die Zeit und Geld kosten und zudem die Sicherheit und Integrität des Events mindern.

Unser Tipp:

Nehmen Sie sich Zeit, um runter zu kommen! Atmen Sie durch und nehmen die Details des Events in sich auf. So gewinnen Sie die notwendige Ruhe, um sich mit den Besuchern zu beschäftigen und erlangen schneller einen Überblick über die Aufgaben, die noch zu erledigen sind.

 

  1. Wie war das?

Wer sich nicht die Zeit nimmt, seinem Team, den Freiwilligen, den Besuchern oder Kollegen zuzuhören, verpasst womöglich eine wichtige Information. Um diese Falle sollte man so gut es geht einen Boden machen, ansonsten läuft man Gefahr, Details, die für den Erfolg des Events elementar sind, zu verpassen.

Unser Tipp:

Auch wenn man glaubt, alles schon einmal gehört und erlebt zu haben, oder die Nacht einfach schlecht geschlafen hat, sollte man sich zumindest die Mühe machen du einige Notizen festhalten. Kunden, Geschäftspartner und das eigene Ego werden es Ihnen später danken.

 

  1. Ich schaff das schon…

Manchmal wachsen einem als Eventplaner die Aufgaben einfach über den Kopf: Die Aufarbeitung der Zeitpläne, die Organisation der Speaker, die Koordination der Dienstleister – die Liste ist lang. Es ist wichtig, den Zeitpunkt zu erkennen, an dem es zu viel wird und ganz einfach um Hilfe zu bitten oder nachzufragen, wenn etwas unklar ist.

Unser Tipp:

Aus eigenen Erfahrungen lernt man immer noch am besten. Wer also nachfragt, macht sich nicht selbst kleiner, sondern legt den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere – und erweitert gleichzeitig sehr effektiv das eigene Netzwerk.

Analyse mit Google Analytics
Es ist gut, den Wettbewerb zu analysieren, doch der Fokus sollte auf den eigenen Aktivitäten liegen. (Bild: Pexels.com)

 

  1. Warum ist xy immer noch besser?

Nur allzu oft erwischen wir uns selbst dabei, wie wir uns mit anderen vergleichen. Es ist mittlerweile so einfach geworden, das Leben und die Projekte anderer online zu verfolgen, dass man schnell die eigenen Leistungen und Ideen in Frage stellt. Als Impulsgeber und Trend-Zeiger der Industrie eignen sich Online Plattformen hervorragend. Trotzdem sollte man wissen, wann genug ist.

Unser Tipp:

Man weiß nie, welche Geschichte hinter dem Business eines Menschen steckt und es ist für kleine Unternehmen nicht zweckmäßig, jede Aktivität des Wettbewerbs analysieren oder vorausahnen zu wollen. Die Konzentration auf das eigene Business, die eigenen Leistungen und die eigenen Kunden sollte stets im Mittelpunkt stehen.

 

  1. Zu viel ist zu viel

Zu viele Aufgaben und Projekte sorgen schnell für ein Gefühl des Überdrusses. Ein organisierter Zeitplan kann dabei Abhilfe schaffen und vermeidet zudem Situationen, die man unmöglich noch alleine bewältigen kann. Jeder sollte selbst wissen, wie viel er sich aufbürden kann und dieses Limit nicht überschreiten.

Unser Tipp:

Die Überbelastung mit Aufgaben ist ein häufiger Anfängerfehler unter Eventplanern. Man sieht die Kollegen und möchte das eigene Business am liebsten in kürzester Zeit auf ein eben solches Volumen heben. Es schadet jedoch nicht, sich etwas Zeit damit zu lassen. Die Kollegen haben schließlich schon einige Jahre Vorsprung…

 

  1. Professionalität vs. Spaß

In der Außenwahrnehmung gilt die Eventbranche als eine einzige große Party: Treffen mit berühmten Persönlichkeiten, Reisen zu besonderen Locations und die Planung innovativer Veranstaltungen sind nur einzelne Aspekte des Jobs. Dabei kann es leicht passieren, die Rolle des Eventmanagers auf der eigenen Veranstaltung abzulegen und sich wie ein Besucher zu fühlen. Ein Fehler, den man niemals begehen sollte.  Ganz gleich, wie der Event aufgebaut ist, als Eventmanager muss man immer einen kühlen Kopf bewahren und Professionalität ausstrahlen.

Unser Tipp:

Natürlich kann man sich auch als Eventmanager unter die Besucher mischen, die Stimmung auflockern oder Meinungen einholen. Als ausführender Eventmanager ist es jedoch die Aufgabe, die Interaktion stets auf einem Level zu halten, in dem sich weder die anderen Gäste noch Sie selbst sich unwohl fühlen.

Event mit Konfettiregen
Ganz gleich, wie spaßig die Veranstaltung ist: Ein gesundes Maß an Professionalität sollte als verantwortlicher Eventmanager eingehalten werden. (Bild: Pexels.com)

 

Schlechte Angewohnheiten sind hartnäckig und einige davon hat sicherlich jeder von uns. Um mit schlechten Angewohnheiten zu brechen, muss man manchmal ungewohnte Wege gehen, doch am Ende wird es sich lohnen. Versuchen Sie, Ihre Energie auf die Dinge zu fokussieren, die Ihnen dabei helfen, Ihr Business auszubauen. Manchmal hilft es dazu, einfach einen Schritt zurück zu treten und die eigenen Leistungen und Vorstellungen mit etwas Distanz zu betrachten.

 

 

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