Agentur-Umfrage

7 Eventagenturen antworten: Was sollten Bewerber mitbringen?

Was wünschen sich Eventagenturen von ihren zukünftigen Mitarbeitern? Die Antwort auf diese Frage würden gerne viele Bewerber bereits im Vorfeld ihrer Bewerbung kennen. Wir haben sieben Eventagenturen gefragt, welche Fähigkeiten, Eigenschaften und Abschlüsse sie gerne bei ihren Bewerbern sehen!

 

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Sabrina Schreiner, Director Human Resources, face to face GmbH

Sabrina Schreiner, Director Human Resources, face to face GmbH
Sabrina Schreiner, Director Human Resources, face to face GmbH (Bild: safepictures / face to face GmbH)

1. Welchen Abschluss präferieren Sie bei Bewerbern?

Ganz klassisch: Eventkaufmann/-kauffrau, aber auch Hotelfachleute und natürlich ebenso für bestimmte Positionen Mitarbeiter mit pharmazeutisch/medizinischem Vorwissen. Aber wie immer gilt: Es kommt auf die einzelne Person an – es gibt immer Quereinsteiger, die einfach ein Gespür und natürliches Talent für das Eventbusiness haben, vor allem auch in der Health Care Branche.

2. Gibt es bestimmte Schulen oder Hochschulen, von denen sie besonders gerne neue Mitarbeiter rekrutieren?

Nein, auch hier entscheiden wir nicht rein nach dem Papier. Am wichtigsten ist immer der persönliche Eindruck, wie und ob man sich den Bewerber im Team und mit den Kunden vorstellen kann.

3. Welche Kompetenzen sollten künftige Mitarbeiter mitbringen – sowohl fachlich als auch charakterlich?

Ganz oben auf der Liste steht bei uns die Begeisterung für Events, Mitarbeiter sollen ihre Arbeit mögen und sich dafür begeistern können. Unsere Leitsätze sprechen für sich und wer sich damit identifizieren kann, ist bei uns richtig: Wir vermitteln Wissen für eine gesündere Zukunft! – Wir übertreffen Erwartungen! – Wir denken weiter! – Wir kämpfen um Vertrauen! – Wir haben Rückgrat! – Wir sind großartig und nicht bloß Standard! – Wir sind das Herz der Agentur! – Wir brennen und sind ansteckend! – Wir sind mutig! -Wir tragen Verantwortung.

4. Welche Weiterbildungen fördern Sie in Ihrem Unternehmen?

Wir bieten ein umfangreiches internes Fortbildungsprogramm für alle unsere Mitarbeiter an. Das geht von Excel-Schulungen über fachspezifische technische Lehrgänge, bis hin zu Kommunikationsworkshops. Darüber hinaus gehen wir auch auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter ein und fördern sie durch externe Trainer.

5. Was macht ihr Unternehmen für Ihre Mitarbeiter – aktuell oder künftig – besonders attraktiv?

Zunächst einmal die spannende Branche – Health Care. In wenigen anderen Branchen hat man es mit solch einer Vielfalt und Spannbreite von Themen und Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen zu tun. Das Spannende ist, dass wir immer neue innovative Wege suchen und finden, um überwiegend medizinische Themen und vor allem Wissen attraktiv zu vermitteln.

Wir legen großen Wert auf frühe Selbständigkeit, stellen vor allem unseren jüngeren Mitarbeitern aber auch immer Ratgeber und Mentoren zur Seite. Tatsächlich kann und will ich unser Team als familiär bezeichnen, auch wenn das natürlich viele von sich behaupten.

Und last but not least, selbstverständlich unser Standort: Wir sind stolz eine Kölner Agentur zu sein – Rosenmontag haben wir geschlossen 😉

Brigitte Nussbaum, Geschäftsführerin trendhouse eventmarketing

Brigitte Nussbaum,  Geschäftsführerin trendhouse eventmarketing
Brigitte Nussbaum, Geschäftsführerin trendhouse eventmarketing (Bild: trendhouse eventmarketing)

1. Welchen Abschluss präferieren Sie bei Bewerbern?

Das kommt ganz auf den Aufgabenbereich an und die dazu erforderlichen fachlichen Kompetenzen. Für unsere eigenen IHK-Ausbildungsgänge zum Veranstaltungskaufmann oder zur Veranstaltungskauffrau suchen wir junge Leute mit Mittlerer Reife oder Abitur. In unseren Projektteams sind ansonsten meist Bachelor- und Masterabschlüsse gefragt. Aber Abschlüsse und Noten sind bei uns nicht alles. Es kommt uns immer auf die Persönlichkeit, deren intrinsische Motivation, auf die individuellen Talente sowie auf eine ausgeprägte Teamfähigkeit an. Auch Quereinsteiger, die diese Skills mitbringen, sind daher für uns potenziell interessant. Wenn’s das gäbe, würde ich immer auf einen erfolgreichen Abschluss in Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit setzen. Denn damit wird eine Qualifikation im Eventmanagement als People Business erst wirklich „rund“.

2. Gibt es bestimmte Schulen oder Hochschulen, von denen sie besonders gerne neue Mitarbeiter rekrutieren?

Es gibt mittlerweile sehr viele Ausbildungswege ins Eventmanagement: Fachhochschulen, Akademien, Institute und Universitäten – berufsbegleitend, in Blöcken oder Vollzeit. Nachdem ich selbst Lehraufträge an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen wahrnehme, habe ich keine besonderen Vorlieben für bestimmte Institutionen. Ich finde es aber immer hilfreich, wenn dort nicht allein die Theorie, sondern bereits auch die Praxis vermittelt wird. Da haben Berufsbildende Schulen, Fachhochschulen und Private Hochschulen wie der Campus M21 in München oft die Nase ein Stück weiter vorn als klassische Universitäten mit ihren betriebs- oder kulturwissenschaftlichen Studiengängen.

3. Welche Kompetenzen sollten künftige Mitarbeiter mitbringen – sowohl fachlich als auch charakterlich?

Wir erwarten ein grundsätzliches Interesse an den kaufmännischen, logistischen und organisationstechnischen Themenfeldern unseres Berufes. Für den Einstieg ins Eventmanagement sollte man Spaß, Leidenschaft und Durchhaltevermögen mitbringen. Organisationstalent, Kreativität und Umsetzungsstärke sind als Softskills unverzichtbar. Vor der eigentlichen Ausbildung bereits Praktika-Erfahrungen gesammelt zu haben, lohnt sich immer.

4. Welche Weiterbildungen fördern Sie in Ihrem Unternehmen?

Um den aktuellen Trends und Innovationen auf der Spur zu bleiben, schicken wir unsere Mitarbeiter regelmäßig zu den einschlägigen Branchen-Treffs und -Workshops und Messen, wo sie Destinationen und deren Möglichkeiten genauso kennenlernen wie Fragestellungen und Lösungen zu Themen wie Compliance, Urheberrecht, Datenschutz, GEMA-Gebühren oder Arbeitszeitverordnungen für internationale Künstler.

5. Was macht ihr Unternehmen für Ihre Mitarbeiter – aktuell oder künftig – besonders attraktiv?

Die Eventbranche ist eine sehr dynamische Wachstumsbranche, in der wir uns innovativ aufgestellt haben. Live-Kommunikation verbinden wir bei trendhouse mit neuen spannenden Möglichkeiten der Digitalisierung und der weltweiten Vernetzung in Echtzeit. Internationale Awards bestätigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg in die Zukunft sind. trendhouse wird „gelebt“ von einem starken Team mit großem Zusammenhalt. Wir haben dabei immer eine sehr spannende Mischung aus unterschiedlichsten Persönlichkeiten, Talenten und Fähigkeiten. Da ist beispielsweise ein Techniker, der selbst Musik macht, oder ein Conceptioner, der vom Theater kommt, oder eine Backoffice-Spezialistin aus dem Verlagswesen, die sich bestens mit den Anforderungen der medialen Inszenierung auskennt: Aus diesem bunten Mix an Erfahrungen und besonderen Skills und Persönlichkeiten können erst die ganz besondere Kreativität und die Lust entstehen, gemeinsam ganz neue Horizonte zu erschließen und Kunden zu überraschen und zu begeistern.

Eigenständiges und eigenverantwortliches Arbeiten haben bei uns einen hohen Stellenwert – hier ist man keine kleine Nummer in einem anonymen Top-Down-Betrieb. Eigene Meinungen und Ideen sind bei uns gefragt und werden wertgeschätzt. Als Unternehmerin und zweifache Mutter weiß ich zudem, worauf es bei Work-Life-Balance ankommt. Kreativ und leistungsfähig ist nur, wer immer wieder auch mal den Kopf „frei“ bekommt und in seiner Freizeit verlässlich und planbar neue Kräfte tanken kann.

Kristin Föll, Personalmanagerin bei marbet

Kristin Föll, Personalmanagerin bei marbet
Kristin Föll, Personalmanagerin bei marbet (Bild: marbet)

1. Welchen Abschluss präferieren Sie bei Bewerbern?

Prinzipiell spielt die Art des Abschlusses für uns nur eine untergeordnete Rolle. Priorität haben für uns vielmehr die spezifisch fachliche Kompetenz sowie praktische Erfahrungen. Besonders für Berufsanfänger ist es daher empfehlenswert, bereits während ihrer Schul- und Ausbildungszeit durch Praktika erste Einblicke in die Branche zu bekommen.

2. Gibt es bestimmte Schulen oder Hochschulen, von denen Sie besonders gerne neue Mitarbeiter rekrutieren?

Wenn die Ausbildung oder das duale Studium bei uns in der Agentur erfolgt, arbeiten wir mit der DHBW Ravensburg und der Robert-Schumann-Schule Baden-Baden zusammen. Aber allgemein präferieren wir keine bestimmte Ausbildungsstätte, denn damit würden wir uns selbst bewusst einen nicht unerheblichen Kreis an qualifiziertem Personal vorenthalten.

3. Welche Kompetenzen sollten künftige Mitarbeiter mitbringen – sowohl fachlich als auch charakterlich?

Gerade in der Eventbranche ist es wichtig, dass man Leidenschaft und Begeisterung für die Sache hat. Denn es handelt sich hier um keinen alltäglichen 9-to-5-Job, sondern vermehrt finden hier Arbeitseinsätze an Wochenenden und abends statt. Neugier und Offenheit, aber auch das Vertrauen in die eigene Persönlichkeit sind Eigenschaften, mit denen uns Bewerber überzeugen können. Fachlich sollten die Kompetenzen natürlich den Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle entsprechen. Aber wir bei der marbet wissen auch um den Wert von Fertigkeiten bei unseren Mitarbeitern, die primär erstmal nicht zum klassischen Anforderungsprofil gehören, wie etwa die Kenntnis einer ungewöhnlichen Programmiersprache, die Affinität für Fotographie oder kalligraphische Fähigkeiten.

4. Welche Weiterbildungen fördern Sie in Ihrem Unternehmen?

Zum einen gibt es bei uns regelmäßig stattfindende Inhouse-Schulungen, in denen aktuelle Themen aufgegriffen und dazugehöriges Wissen vermittelt werden. Zum anderen werden in den jährlichen Mitarbeitergesprächen Weiterbildungsmaßnahmen definiert. Dies können Sprachkurse ebenso sein wie eine Zusatzqualifikation in Sachen IT oder ein Zertifizierungskurs zur Wissensvertiefung in einem konkreten Themenfeld.

5. Was macht Ihr Unternehmen für Ihre Mitarbeiter – aktuell oder künftig – besonders attraktiv?

Abgesehen von den harten Fakten, wie ein flexibles Arbeitszeitmodell mit Ausgleich von Mehrarbeit, eine Basisvergütung mit zusätzlichen Leistungskomponenten, ein firmeneigenes Gesundheitsprogramm, individuelle Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zahlreiche weitere Benefits, ist marbet für Mitarbeiter besonders attraktiv, weil hier der Mensch im Vordergrund steht, und das nicht, weil es nach außen gut klingt, sondern weil es ein fest verankerter Teil unserer Unternehmensphilosophie ist: die Wertschätzung eines jeden Einzelnen und Raum für die Weiterentwicklung des individuellen Potentials. Gerne überzeugen wir künftige Arbeitnehmer persönlich davon.

Christian Poswa, COO insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH

Christian Poswa, COO insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH
Christian Poswa, COO insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH (Bild: insglück GmbH)

1. Welchen Abschluss präferieren Sie bei Bewerbern?

Wir agieren multidisziplinär. Unsere Aufgaben reichen von der Konzeption, Grafik & Motion Design über Szenografie und Architektur bis hin zum Event- und Projektmanagement. Je nach Gebiet werden unterschiedliche Abschlüsse präferiert. Wenn es um angehende Projektmanager geht, haben wir sehr gute Erfahrungen mit studierten Event- und Tourismusmanagern gemacht. Ein Abschluss Bachelor of Arts ist da absolut ausreichend. Wenn es um kreativen Nachwuchs geht, sind Grafik- und Kommunikationsdesigner aber auch Medien- und Theaterwissenschaftler interessant.

Da es aber nicht erst seit gestern als große Herausforderung gilt, Kreative zu finden, bilden wir seit Jahren selber aus. Das 2008 von insglück gemeinsam mit anderen führenden Agenturen initiierte Qualifizierungsprogramm treibhaus 0.8 bringt immer noch den besten Nachwuchs hervor. Treibhaus 0.8 ist der erste und einzige deutsche Studienanbieter, der Konzeptioner mit dem Schwerpunkt Live-Kommunikation/Event ausbildet.

2. Gibt es bestimmte Schulen oder Hochschulen, von denen sie besonders gerne neue Mitarbeiter rekrutieren?

Sehr fruchtbar ist die Zusammenarbeit mit der IUBH Internationale Hochschule in Bad Honnef. Bis heute haben sieben Absolventen aus Bad Honnef bei uns ihre Karriere gestartet und noch nie waren wir nicht zufrieden. Aber auch die anderen zumeist privaten Hochschulen mit Schwerpunkt Event-, Tourismus- und Marketing Management haben guten Nachwuchs.

3. Welche Kompetenzen sollten künftige Mitarbeiter mitbringen – sowohl fachlich als auch charakterlich?

Neben den erforderlichen fachlichen Kompetenzen suchen wir vor allem Menschen, die sich für Neues begeistern und mit ihrer Arbeit identifizieren. Für unsere anspruchsvollen Kunden und Projekte brauchen wir Ideen und Tatkraft jedes einzelnen Mitarbeiters. Persönlichkeit, eine positive Lebenshaltung und eigenverantwortliches Denken und Handeln – gerne auch über den eigenen Tellerrand hinaus – sind da gute Zutaten für den Erfolg. Gepaart mit einer sehr guten Kommunikationsfähigkeit (auch in Englisch) steht auch einer Führungsposition nichts im Wege. Da Theorie nichts wert ist ohne den konkreten Praxisbezug, sind Praktika, Auslandsaufenthalte oder auch vorherige Berufsausbildungen als Einstieg bei uns gern gesehen.

4. Welche Weiterbildungen fördern Sie in Ihrem Unternehmen?

Intern bieten wir Business Englisch Kurse für alle Mitarbeiter an. Zukünftig verstärkt auch Präsentationscoachings in Form von Team-Workshops. Vom richtigen Rhythmus, über bewusste Pausen, den Einsatz rhetorischer Mittel bis hin zum Storytelling wird hier gezeigt, wie man authentisch und glaubwürdig präsentiert und dabei emotional überzeugt. Als Teil einer nachhaltig angelegten Digitalstrategie haben wir auch den „Digital Day“ ins Leben gerufen. Der Mitarbeiterevent vermittelt – abteilungsübergreifend – erfolgreich angewendete digitale Innovationen, Trends und den Einfluss der Digitalisierung auf aktuelle Veranstaltungsformate.

5. Was macht ihr Unternehmen für Ihre Mitarbeiter – aktuell oder künftig – besonders attraktiv?

Jeder Einsteiger erhält bei uns genügend Raum an den gestellten Aufgaben zu wachsen. Daraus resultieren Chancen zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Die Mitarbeiter erwartet ein Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien, in dem „Hands-on-Mentalität“ und Eigeninitiative gefördert werden. Zudem bieten wir vielfältige und langfristige Möglichkeiten, die Entwicklung der Agentur aktiv mitzugestalten. Spannende Projekte für führende nationale und internationale Kunden öffnen jedem neue und interessante Perspektiven. Außerdem wartet hier ein tolles und inspirierendes Team.

Wolfgang Altenstrasser, Director Corporate Communication Vok Dams worldwide

Wolfgang Altenstrasser, Director Corporate Communication Vok Dams worldwide
Wolfgang Altenstrasser, Director Corporate Communication Vok Dams worldwide (Bild: Vok Dams worldwide)

1. Welchen Abschluss präferieren Sie bei Bewerbern?

Das moderne Eventmanagement hat in den letzten Jahren deutlich an Komplexität zugenommen. Events haben heute einen festen Platz im Marketing-Mix eingenommen. Oft werden Events im Sinne einer Live Campaign sogar genutzt, um über die Funktion des Kommunikationskanals hinaus als Contentgeber für alle anderen Kanäle zu fungieren. Damit stehen sie im Mittelpunkt einer Markenkampagne. Dies schlägt sich natürlich auch in der Qualität von Bewerbern nieder. Nicht mehr Fachwissen allein ist gefragt, sondern ein hohes Maß an methodischer Kompetenz. Diese erwirbt man in der Regel im Rahmen eines Hochschulstudiums. Wir präferieren daher Absolventen mit Bachelor- oder Masterabschluss.

2. Gibt es bestimmte Schulen oder Hochschulen, von denen sie besonders gerne neue Mitarbeiter rekrutieren?

Obwohl wir eine Reihe von Hochschulkooperationen haben, gibt es hier keine Vorgabe. Es kommt ganz allein auf die Bewerberinnen oder Bewerber an. Am liebsten sind uns allerdings Mitarbeiter, die bereits während des Studiums den Kontakt zu uns gefunden haben. Dabei kann es sich um ein Praktikum und/oder die Unterstützung der Bachelor- oder Masterarbeit handeln.

3. Welche Kompetenzen sollten künftige Mitarbeiter mitbringen – sowohl fachlich als auch charakterlich?

Hier hat sich bei uns einiges geändert, seit Vok Dams vor einem Jahr das agile Event Management eingeführt hat. Die Arbeit in agilen Teams erfordert eine ganz neue Dimension von Verantwortung des einzelnen Mitarbeiters. Die Arbeit in agilen Teams erhöht die Effizienz, verkürzt Zeiten und bringt mehr Spaß für die Mitarbeiter.

Man muss aber gewillt sein, diese Verantwortung zu tragen, man muss die Freiheit aushalten können. Basis ist daher das agile Mindset. Das agile Mindset beschreibt die Einstellung, dass Menschen ihre Fähigkeiten durch Lernen erweitern können. Im Gegenteil zum fixed Mindset, das von der Annahme ausgeht, dass Fähigkeiten angeboren – oder ab einem bestimmten Lebensjahr nicht mehr weiterentwickelt werden können. Im fixed Mindset werden daher Herausforderungen als Gefahr gesehen. Gefahren, denen man sich besser nicht aussetzt. Die Angst vor dem Scheitern verhindert die Annahme der Herausforderung als Chance.

Genau diese Chancen zu nutzen, sich ständig weiterzuentwickeln, ist der Kern des agilen Mindsets. Mit Hilfe von Versuchen, Fehlern und Anstrengung werden Informationen gesammelt, die Lernen überhaupt erst ermöglichen und damit die Basis für geistiges Wachstum schaffen. Der stetige Wunsch besser zu werden, ist der innere Antrieb des agilen Mindsets. Diese Einstellung erwarten wir von unseren künftigen Mitarbeitern.

4. Welche Weiterbildungen fördern Sie in Ihrem Unternehmen?

Im Sinne des agilen Event Managements fördern wir genau die Weiterbildungen, die der Mitarbeiter aufgrund seiner Selbsteinschätzung benötigt. Er weiß selbst am besten, welche Fertigkeiten er noch benötigt, um seine Ziele zu erreichen. In den regelmäßig durchgeführten Feedback-Gesprächen werden die Ziele definiert und die Maßnahmen verabschiedet, die der Mitarbeiter benötigt, um Ziele zu erreichen. Hier wird auch der Weiterbildungsbedarf thematisiert.

5. Was macht ihr Unternehmen für Ihre Mitarbeiter – aktuell oder künftig – besonders attraktiv?

Das müsste man natürlich die Mitarbeiter fragen. Wir wissen, dass die Arbeit in festen eigenverantwortlichen Teams die Motivation steigert. Das hohe Maß an Eigenverantwortung ist gerade für die junge Zielgruppe ein wichtiger Faktor. Dazu gehört natürlich auch eine flexible Arbeitsgestaltung. Nicht zu vernachlässigen sind darüber hinaus die Arbeit mit spannenden Marken und der internationale Einsatz. Wer Spaß daran hat, Eventmanagement in all seinen Facetten kennenzulernen, der ist bei uns an der richtigen Adresse.

Niklas Melin, Senior HR Manager bei Uniplan

Niklas Melin, Senior HR Manager bei Uniplan
Niklas Melin, Senior HR Manager bei Uniplan (Bild: Uniplan )

1. Welchen Abschluss präferieren Sie bei Bewerbern?

Grundsätzlich sind wir da offen – für viele Stellen ist uns jemand mit einer Ausbildung genauso lieb wie ein Hochschulabsolvent. Auch unterscheiden wir nicht wirklich zwischen Bachelor- und Masterabschluss, die passende Praxis ist uns definitiv wichtiger.

2. Gibt es bestimmte Schulen oder Hochschulen, von denen sie besonders gerne neue Mitarbeiter rekrutieren?

Gerade für die branchenrelevanten Positionen in unserem Haus gibt es inzwischen recht konkrete Studiengänge – vor allem der duale Studiengang BWL mit Schwerpunkt Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der DHBW in Ravensburg bringt sehr geeignete Absolventen hervor. Im kreativen Bereich gibt es weniger prädestinierte Hochschulen, wobei das einjährige Volontariat mit Konzeptionsstudium im treibhaus 0.8 Bewerber sehr gut und branchenspezifisch für den Bereich Konzeption ausbildet. Im Bereich Gestaltung gibt es noch ein paar andere Hochschulen, die auf relevante Themen spezialisiert sind, wie beispielsweise die KISD in Köln oder die TH Köln mit dem Studiengang Corporate Architecture – Insgesamt ist für uns jedoch der Fachhintergrund und das Portfolio des Absolventen entscheidend.

3. Welche Kompetenzen sollten künftige Mitarbeiter mitbringen – sowohl fachlich als auch charakterlich?

Bei uns wird viel kommuniziert und unser Team besteht aus sehr unterschiedlichen Charakteren und Fachrichtungen. Daher sind Offenheit, Flexibilität und Wertschätzung für den Kandidaten sehr wichtige Eigenschaften. Gerade bei Junioren gehen wir eher nach dem Motto „Hire character, train skills“ vor, sodass wir bezüglich der fachlichen Kompetenzen recht großzügig sind, wenn wir das Gefühl haben, dass jemand vom Typ her zu uns passt.

4. Welche Weiterbildungen fördern Sie in Ihrem Unternehmen?

Ein Großteil der Weiterbildungen bei uns wird intern durch erfahrenere Mitarbeiter durchgeführt: ob zum Thema Projektmanagement, ein Präsentationstraining oder eine on-the Job-Schulung in unserer Grafik-Produktion. Bei Themen, zu denen es übergreifenden Bedarf gibt, werden auch externe Trainer ins Office geholt, zum Beispiel für ein Führungskräftetraining oder ein Training zum Selbst- und Zeitmanagement. Wir haben einen Schulungskatalog, aus dem die Vorgesetzten mit den Mitarbeitern im Jahresgespräch relevante Themen ermitteln und vorschlagen können.

5. Was macht ihr Unternehmen für Ihre Mitarbeiter – aktuell oder künftig – besonders attraktiv?

Unser größtes Asset sind unsere Mitarbeiter. Bei uns arbeiten sehr viele sehr hilfsbereite Kollegen, die einem auch in stressigen Zeiten jede Frage gerne beantworten. Und mit denen man auch auf internen Veranstaltungen gute Gespräche bei einem kalten Getränk führen kann. Dazu haben wir wirklich spannende Kunden aus sehr unterschiedlichen Branchen. So kann man feststellen, welcher Fachbereich und welche Branche einem eher liegt: Der persönlichere Kontakt mit Entscheidern bei einem hidden champion aus dem Mittelstand oder die Dimensionen eines Weltkonzerns mit einer bekannten Marke.

Wir bedienen Kunden aus allen möglichen Ländern dieser Welt, wodurch die Projekte sehr international ausgerichtet sind. Mit unseren Standorten in Asien decken wir so eine große Brandbreite ab und wünschen uns natürlich auch Mitarbeiter, die Lust auf ein internationales Umfeld haben und offen sind für neue Kulturkreise. Wir sitzen in tollen Büros mit viel Platz – ein Fakt, den wir sehr zu schätzen wissen. Last but definitely not least haben wir in Köln ein Bistro mit einem Angebot von Brötchen zum Frühstück über Mittagessen bis hin zu Kuchen am Nachmittag. Alles superlecker und natürlich begleitet von einem sehr guten Kaffee.

Skadi Hartemink, Head of Human Resources bei fischerAppelt

Skadi Hartemink, Head of Human Resources bei fischerAppelt
Skadi Hartemink, Head of Human Resources bei fischerAppelt (Bild: Jan Northoff Photography)

1. Welchen Abschluss präferieren Sie bei Bewerbern?

Die Anforderungen an einen Bewerber variieren von Stelle zu Stelle. Da wir uns als Agentur mit jedem Kunden und jedem Projekt ständig weiterentwickeln, verändern sich auch unsere Stellenprofile. Deshalb freuen wir uns auch über Bewerber, die auf den ersten Blick Quereinsteiger sind.

2. Gibt es bestimmte Schulen oder Hochschulen, von denen sie besonders gerne neue Mitarbeiter rekrutieren?

Nein, es kommt in erster Linie auf den Menschen an, auf die Motivation, das richtige Mindset und natürlich Teamfähigkeit.

3. Welche Kompetenzen sollten künftige Mitarbeiter mitbringen – sowohl fachlich als auch charakterlich?

Auch hier gilt: Die Anforderungen an einen Bewerber variieren von Stelle zu Stelle, von Kundenprojekt zu Kundenprojekt. Grundsätzlich suchen wir immer kreative Köpfe, die bei der Erschaffung von besonderen Markenerlebnissen über den Tellerrand hinausblicken und sich nicht starr auf eine Disziplin festlegen wollen. Natürlich ist auch die fachliche Expertise und – je nach Position – die Erfahrung wichtig. Für unsere Kunden arbeiten wir auf ganz unterschiedlichen Themen: von Automotive über Employer Branding bis hin zur Jubiläumskommunikation. Dafür suchen wir Experten oder welche, die es werden wollen, die zwar ihre Schwerpunkte haben, dabei aber disziplinübergreifend denken und arbeiten können.

4. Welche Weiterbildungen fördern Sie in Ihrem Unternehmen?

Wir bieten unseren Mitarbeitern auf allen Levels Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten an. Unser internes Entwicklungsprogramm für Junioren / Trainees, Midlevel und Senioren sowie Führungskräfte umfasst Seminare zu unterschiedlichsten Themen, in denen die Mitarbeiter sich interdisziplinär weiterbilden und unitübergreifend ihr fischerAppelt-Netzwerk ausbauen können. Trotz flacher Hierarchien haben wir vor allem in der mittleren Projektleiterebene viele Kolleginnen und Kollegen, die schon als Trainee bei uns gestartet sind und über die Jahre in ihrem Fachbereich aufsteigen konnten.

5. Was macht ihr Unternehmen für Ihre Mitarbeiter – aktuell oder künftig – besonders attraktiv?

fischerAppelt, live marketing bündelt seit 2012 die Kompetenzen für integrierte Live-Marketing-Strategien und Sport-Sponsoring. Von den Standorten Köln, Hamburg, Berlin, München und Doha/Qatar aus verantwortet das Team viele Projekte von renommierten Kunden, auf die wir richtig stolz sind, das zieht neue Bewerber auf allen Berufslevels an. Die Agentur ist Teil der fischerAppelt-Gruppe und arbeitet somit integrativ und unitübergreifend mit Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen PR, Digitales Marketing und Bewegtbild zusammen – ein Umfeld, das es so in Deutschland in keiner anderen Live-Marketing-Agentur gibt.

Bei uns herrscht eine familiäre Atmosphäre, die die Zusammenarbeit und unsere Unternehmenskultur nach innen und außen prägt. Wir versuchen stets für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lösungen zu finden, die zu ihrer individuellen Lebenssituation passen. Dafür sind unsere Systeme und Tools so aufgestellt, dass man von überall aus arbeiten kann.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sehr interessanter Input zum Thema “agiler Mindset” von Herrn Wolfgang Altenstrasser. Danke dafür!

    Generell finde ich das Thema viel einfacher als oftmals in der Branche dargestellt. Wichtig war für mich immer das Gefühl für den Kunden, das Produkt und die Message. Wenn man das Gefühl mitbringt oder entwickeln kann, dann ist der erste Schritt getan. Begeisterung für die Arbeit, konstante Lernbereitachaft (fachlich und sozial), Durchhaltevermögen und die Akzeptanz, dass man mit keinem Event die Zustimmung und den Applaus aller Teilnehmer erhält.

    Für den richtigen Charakter – meiner Meinung nach “the best job ever”

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