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ProMediaNews
Nach erfolgreichem Crowdfunding

Online-Marktstudie „Zähl dazu“ startet am 13. April 2021

Nach einer fünfwöchigen Crowdfunding-Kampagne kann die IGVW am 13. April 2021 ihre Marktstudie der deutschen Veranstaltungswirtschaft starten. Die Online-Umfrage wird vom R.I.F.E.L Institut unterstützt und beginnt im Rahmen der digitalen Prolight + Sound BIZLounge. 

Zähl dazu

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Im Februar hat die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft erklärt, dass sie unter dem Namen „Zähl dazu“ die nach eigener Aussage größte Marktstudie der deutschen Veranstaltungswirtschaft initiiert. Begleitet wurde die Kampagne durch ein fünfwöchiges Crowdfunding, mit dem 55.000 Euro zur Finanzierung des Vorhabens gesammelt werden sollten. Neben den über die offizielle Plattform generierten 50.200 Euro, hat die IGVW per direkter Überweisung noch zusätzlich 6.510 Euro zweckgebundene Fördergelder von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen erhalten und damit das gesetzte Ziel komplett erreicht. Am 13. April 2021 kann es damit in die zweite Phase gehen, der branchenweiten Datenerhebung durch das von der IGVW beauftrage und durch die Technische Universität Chemnitz unterstützte R.I.F.E.L. Institut. Auf den symbolischen Startknopf für die Befragung wird im Rahmen der digitalen Prolight + Sound BIZLounge gedrückt.

Das erfolgreiche Crowdfunding sei ein wichtiges Zeichen für das Verständnis und Vertrauen, das die Agierenden der Veranstaltungswirtschaft innerhalb kürzester Zeit für die Studie entwickelt haben. In den kommenden Tagen und bis zum Befragungsende am 31. Mai 2021 gelte es nun die Kampagne „Zähl dazu“ fortzuführen und ausreichend Teilnehmende für die Studie zu motivieren. Dabei möchte die IGVW weiterhin auf ihre Community in den sozialen Medien, auf transparente Kommunikation, auf eine Bereitschaft unter den Mitgliedern der IGVW Verbände und auf die sich in den letzten Wochen aufgezeigte Unterstützung durch die verschiedenen Initiativen innerhalb der Branche setzen, wie dem #Alarmstufe Rot e.V., dem Forum Veranstaltungswirtschaft oder der Initiative der Veranstaltungswirtschaft e.V.

Dieses Spektrum an Unterstützenden sei laut IGVW die Basis, um final auch eine „komplette Landkarte der Veranstaltungswirtschaft“ zeichnen zu können. Die Befragung wird dafür in verschiedene Themenkomplexe unterteilt, dazu gehören allgemeine Angaben zum Unternehmen bzw. der selbständigen Tätigkeit, spezifische Aussagen über die eigene Rolle in der Veranstaltungswirtschaft generell und auf den konkreten Einsatzbereich innerhalb der Branche bezogen, das Umsatzvolumen und die Einschätzung der aktuellen Situation, ebenso wie Beschäftigungsverhältnisse und Kooperationen mit anderen Agierenden der Veranstaltungswirtschaft. Die anzunehmende Grundgesamtheit der zu Befragenden wurde laut eigener Aussage in ausgedehnten Recherchen im Vorfeld ermittelt und in nun zu füllende Cluster unterteilt. Während des gesamten Erhebungszeitraums soll die Verteilung auf die unterschiedlichen Bereiche der Veranstaltungswirtschaft überprüft werden, damit sichergestellt sei, dass nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Ergebnisse erzielt werden.

„Zähl dazu“ richte sich laut IGVW ausdrücklich an alle Wirtschaftseinheiten der Branche, egal ob nur ein gewisser Prozentsatz der eigenen Tätigkeit der Veranstaltungswirtschaft zuzuordnen sei, ob man einen geringen Anteil an Eigenleistung erbringe oder ob man vereinzelte Tage in dem untersuchten Sektor im Nebenerwerb aktiv sei. Für zielgerichtete Hilfsleistungen auf Länder- und Bundesebene und erfolgreiche Transformationsprozesse soll die Veranstaltungswirtschaft mit all ihren Besonderheiten so vollumfänglich wie möglich erfasst werden. „Auch wenn es nicht möglich ist die Leidenschaft und das Pflichtgefühl für den eigenen Job in Zahlen zu fassen, so wird mit einer groß angelegten Studie ein weiterer Grundstein gelegt, um nicht bei Konjunkturumfragen, nicht bei Berichterstattungen innerhalb der vielfältigen Medienlandschaft und auch nicht im Vergleich mit anderen Wirtschaftszweigen außen vor gelassen zu werden“, heißt es in der Pressemitteilung.

>> Mehr Informationen gibt es auf der Website von „Zähl dazu“.

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