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Coronakrise

LECA Mitglieder unterstützen sich gegenseitig

Die Event Catering Unternehmen der LECA (Leading Event Caterer) unterstützen sich in der Vorbereitung und im Umgang mit Event- und Messe-Stornierungen. Die Kraft der Kooperation zeige sich gerade in Zeiten der Krise, heißt es in einer Meldung der LECA. Die Stornierung von Events und Messen aufgrund der Sorge vor Corona-Ansteckungen mögen irrational sein, die wirtschaftlichen Folgen seien für die Event-Caterer sehr real. Damit stellten sie jeden Unternehmer vor große Herausforderungen, für die in der Form keine Erfahrungswerte vorlägen.

LECA Mitglieder (v.l.n.r.): Dominik Schön, cateringmanufaktur, Matthias Weth, Markus Grein Catering, René Lehrieder, Lehrieder, Jochen Hackmann, Kirberg, Georg W. Broich, Broich Premium Catering, Oliver Wendel, LPS Event Catering, Markus Spengler, FPS Catering, Kai Emmermann, vomfeinsten, Johannes Molderings, lemonpie, Richard Schmitz, Kuffler Catering
LECA Mitglieder (v.l.n.r.): Dominik Schön, cateringmanufaktur, Matthias Weth, Markus Grein Catering, René Lehrieder, Lehrieder, Jochen Hackmann, Kirberg, Georg W. Broich, Broich Premium Catering, Oliver Wendel, LPS Event Catering, Markus Spengler, FPS Catering, Kai Emmermann, vomfeinsten, Johannes Molderings, lemonpie, Richard Schmitz, Kuffler Catering (Bild: LECA)

„Die LECA Mitglieder sind zwar oft im Wettbewerb miteinander, in Zeiten wie diesen zeigt sich aber auch der starke Zusammenhalt in der Gruppe, von dem wir alle profitieren“, so Georg W. Broich, Sprecher der LECA, und weiter „Wir tauschen uns aktiv aus und profitieren sehr von den gemeinsamen Impulsen, wie man der Krise am besten begegnet.“

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Dazu gehöre auch der Austausch über erhöhte Hygienestandards und praktische Vorsorgemaßnahmen, wie die Sicherheit auf Events aber auch für die Mitarbeiter und den gesamten Betrieb erhöht werden könne. Die ohnehin hohen Hygienestandards der LECA-Mitglieder seien dafür eine gute Basis.

Keine strukturelle Krise, sondern eine Momentaufnahme

„Es ist für alle Event-Caterer wichtig, gleichzeitig schnell und besonnen zu handeln“, empfiehlt Broich, um in der akuten Situation den wirtschaftlichen Schaden bestmöglich zu begrenzen, die langfristige Entwicklung des Unternehmens aber nicht zu gefährden. Perspektivisch sei Kurzarbeit ein probates Mittel, um Mitarbeiter zu halten, in einer Arbeitsmarktsituation, in der es nach wie vor schwer fällt, gutes Personal zu bekommen. Die LECA Mitglieder als Teil des FAMAB profitierten hier von arbeitsrechtlicher Unterstützung des Dachverbandes und Hilfestellung in der Beantragung.

Broich zeigt sich gleichzeitig zuversichtlich und spricht den Kollegen Mut zu: „Als Unternehmer ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass es keine strukturelle Krise ist, sondern eine Momentaufnahme. Es gibt ein Geschäft nach Corona.“

Das Unkalkulierbare bleibe nur die Dauer, in der Vorsichtsmaßnahmen und Verunsicherung so massiven Einfluss hätten. Das könne auch die Kooperation in der LECA nicht ändern, aber sie mache es erträglicher.

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