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Krombacher erobert den Bierkönig – und macht Mallorca zum Markenerlebnis

Der Exklusiv-Ausschank im Bierkönig ist für Krombacher mehr als ein Sichtbarkeitsgewinn. Marketingchef Lars Dammertz betont: “Reichweite ist für uns kein Selbstzweck – entscheidend ist die Qualität der Erlebnisse dahinter.” Die Feierlocation sieht er als Teil seiner Strategie, Gemeinschaft, Emotion und digitale Verlängerung zu verbinden.

Krombachergläser vom Bierkönig
Durstlöscher beim Bierkönig: Ab sofort ist das Krombacher (Bild: Bierkönig)

Ob Wacken Open Air, Feste, Stadien oder jetzt der Bierkönig: Krombacher besetzt besondere Orte, die eines verbindet. Sie sind Treffpunkte. Menschen kommen bewusst hin, sie kommen zusammen, und sie erleben dort etwas Emotionales. „Die Partnerschaft mit dem Bierkönig stellt genau diese gemeinsamen Momente in den Mittelpunkt”, sagt Dammertz. „Mit Krombacher genau dort exklusiv präsent zu sein, wo gemeinsam gefeiert wird – das freut uns ganz besonders.”

Das ist derselbe argumentative Kern, der im Wacken-Engagement seit vier Jahren funktioniert. Dort geht die Strategie über den Zapfhahn weit hinaus: Limited-Edition-Dosen, die Sammelimpulse auslösen und im Handel Zweitplatzierungen tragen, Beerpong-Turniere mit über 1.000 Teilnehmern, Aftermovies und Creator-Kooperationen, die die Festivalpräsenz ganzjährig verlängern. Ein Modell, das aus punktueller Sichtbarkeit dauerhafte Community-Bindung macht.

Unter dem Motto „Auf unsere Insel” überträgt Krombacher diesen Mechanismus nun auf Mallorca. Die Formel ist erkennbar: ein emotionaler Claim, der Zugehörigkeit erzeugt, plus ein Aktivierungspaket, das von vornherein auf Social-Media-Verlängerung ausgelegt ist. Kiss-Cheers-Dance-Cam, Torwandschießen, LED-Screens – alle Formate erzeugen Bilder, die geteilt werden.

Die Content-Verlängerung läuft über drei Kanäle: User Generated Content vor Ort, die eigenen Krombacher-Kanäle und die eingebundenen Influencer Hannifu und Kreisligalegende. Dammertz betont, dass es sich dabei nicht um kurzfristige Testimonial-Deals handelt: “Gerade in diesem Kontext bringen sie eine authentische Perspektive ein und helfen uns, die Erlebnisse aus dem Bierkönig organisch in die digitale Welt zu übersetzen und neue, digitalaffine Zielgruppen anzusprechen. Die Content-Produktion und Ausspielung erfolgen dabei in enger Abstimmung mit dem Bierkönig. Gemeinsam stellen wir sicher, dass die Inhalte authentisch sind und beide Communitys erreichen – vor Ort und digital als Verlängerung des Erlebnisses.”

Nach den KPIs gefragt, betont Dammertz: “Reichweite ist für uns kein Selbstzweck – entscheidend ist die Qualität der Erlebnisse dahinter. Gerade im Urlaub entstehen besondere Momente, die langfristig als positive Erinnerungen bleiben. Wir sind überzeugt, dass es sich nachhaltig auf die Marke überträgt, wenn Krombacher genau diese Momente begleitet. Genau hier setzen wir im Bierkönig an: Dort erleben Menschen besondere Augenblicke mit Freundinnen und Freunden – und unser Produkt ist Teil davon. Mallorca wird mit „Auf unsere Insel“ zum emotionalen Anker dieser Erlebnisse, die sich später auch zu Hause wieder wachrufen lassen. Wir glauben, dass so aus hoher Reichweite eine nachhaltige Verbindung zur Marke und unserem Produkt entsteht.”

Betrachtet man Wacken, Bierkönig und die übrigen Engagements zusammen, wird eine übergeordnete Strategie sichtbar: Krombacher positioniert sich nicht als Sponsor, sondern als Teil des Erlebnisses. Die Marke soll nicht erinnert werden, weil sie ein Banner aufgehängt hat, sondern weil sie beim Moment dabei war.

Dammertz formuliert die Idee dahinter so: „Gerade im Urlaub entstehen besondere Momente, die langfristig als positive Erinnerungen bleiben – und es überträgt sich nachhaltig auf die Marke, wenn Krombacher genau diese Momente begleitet.”

Ob der Bierkönig-Kontext dafür genauso tragfähig ist wie das Wacken-Umfeld, bleibt die offene Frage. Wacken bietet eine treue, identitätsstarke Community, die über das Festival hinaus zusammenhält. Der Bierkönig bietet maximale Kontaktdichte – aber mit einem Publikum, das im Urlaub ist und morgen wieder nach Hause fährt.

Auf die Frage, an welchen Kennzahlen Krombacher die Partnerschaft intern bewertet, bleibt Dammertz bewusst offen: Entscheidend sei, „wie gut es gelingt, relevante Zielgruppen zu erreichen, positive Markenerlebnisse zu schaffen und diese in eine stärkere Bindung zur Marke zu überführen.”

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