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Markenerlebnis auf 2.800 m² Ausstellungsfläche

Atelier Markgraph entwickelt interaktives Ausstellungskonzept für Viega World

Ende Januar eröffnete in Attendorn nach über vier Jahren Bauzeit mit der Viega World ein Fortbildungszentrum, das Wissen, Faszination und ganzheitliches Markenerlebnis vereinen soll. Die Frankfurter Agentur Atelier Markgraph hat das interaktive Ausstellungskonzept, die Exponat-Entwicklung und die Markeninszenierung konzipiert und realisiert. Teil des Konzepts sind 90 Exponate zum Anfassen und Anschauen, baulich konzipierte Einblicke und ein medialer Erlebnisraum.

ViegaWorld_KristofLemp_Markgraph(Bild: Kristof Lemp)

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Mit zahlreichen internationalen Besucher:innen pro Jahr zähle das Fortbildungszentrum von Viega im sauerländischen Attendorn zu einem der zentralen Markenkontaktpunkte des Familienunternehmens. Der Weltmarktführer für metallene Presssysteme gelte als einer der wichtigsten Technologieführer in der Installationsbranche. Von 23 Seminarcentern weltweit sei das neue Schulungszentrum in Attendorn angetreten, neue Maßstäbe in der gesamten Branche zu setzen. Atelier Markgraph sei bereits in der frühen Planungsphase involviert und als Partner mit der Gesamtinszenierung der Schulungs- und Markeninhalte sowie des Ausstellungskonzeptes betraut gewesen.

Interaktives Erlebnis auf 2.800 m² Ausstellungsfläche

Entstanden sei ein ganzheitliches interaktives Markenerlebnis, das weit mehr biete als ein reines Seminarcenter. Auf insgesamt knapp 2.800 m² Ausstellungsfläche seien über 90 Exponate, baulich konzipierte Einblicke sowie ein medialer Erlebnisraum entstanden. Verbindendes Element und buchstäblich den „Pulsschlag“ des Gebäudes bilde eine sich über drei Etagen erstreckende ca. 18 m hohe Skulptur mit Lichtimpulsen, gefertigt mit Viega-Rohren. Unter dem Motto „Verborgenes sichtbar machen“ gebe das Gebäude den Besucher:innen Abläufe preis, die normalerweise unbemerkt hinter geschlossenen Wänden und Böden abliefen: Verglaste Aussparungen in den Wänden legten die Installationstechnik offen und zeigten die „Lebensadern des Gebäudes“ im täglichen Einsatz.

Digitaler Zwilling des Gebäudes durch BIM-Integration‍

Durch Building Information Modeling (BIM) ließen sich alle Bauwerksdaten digital visualisieren. Gemeinsam mit der RWTH Aachen habe Markgraph einen Weg erarbeitet, die gesamte Ausstellungsplanung in den BIM-Prozess zu integrieren.

In Kooperation mit den Planungspartnern wäre so ein kontinuierlicher Austausch über ein 3D-Modell möglich, das als digitaler Zwilling des Gebäudes diene und in Augmented-Reality-Exponaten und weiteren digitalen Anwendungen sichtbar werde.

Markgraph-Geschäftsführer Stefan Weil zu der Umsetzung des Großprojektes: „Besonders reizvoll an der Viega World war für uns der enorme Mitgestaltungsspielraum und die ganzheitliche Aufgabe, nicht nur einzelne Exponate, sondern die Gesamtinszenierung des Hauses von Anfang an mitentwickeln zu können. Selten haben wir in Projekten die Gelegenheit, die volle Bandbreite unserer Expertise so umfangreich und ganzheitlich einbringen zu können.“

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