CreationPark im Portrait

Mit Baukastensystem und Synergieeffekten zu mehr Effizienz

Bevor CreationPark zu seinem neuen Namen kam, war das Unternehmen als Stako GmbH am Markt tätig. Im Zuge der Aufnahme in die Firmengruppe um Magic Sky und dlp motive erfuhr der Profi für Statik und Konstruktion jedoch eine Reorganisation, die auch den neu hinzugewonnen Bereichen entgegen kommt: Denn neben der Expertise von Ingenieur Götz Häfele und Geschäftsführer Mark Liese wurde CreationPark um eine Kreativabteilung erweitert, die auch die inhaltlichen Wünsche der Kunden bedient.

CreationPark Lager(Bild: Sylvia Koch)

Wir bewegen und formen Stahl“, ist das Motto von Mark Liese, Geschäftsführer von Magic Sky und CreationPark. Schließlich überzeugt Stahl nicht nur mit einem angenehm öligen Geruch, sondern es lässt sich auch wunderbar bearbeiten. In der Werkstatt von CreationPark wird daher konstruiert, gefertigt, geschweißt und zertifiziert, um die Vorstellungen der Kunden Wirklichkeit werden zu lassen. Dieser Fertigungspart steht jedoch nicht alleine, sondern kann sich bei Bedarf auf die Unterstützung der Schwesterfirmen dlp motive und Magic Sky verlassen, die in unmittelbarer räumlicher Nähe im Baden-Württembergischen Walzbachtal ansässig sind.

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Aus dieser komplementären Konstellation ergeben sich spannende Synergieeffekte, von denen auch die Kunden profitieren: Schnelle Kommunikationswege sowie Beratung, Planung und Konstruktion aus einer Hand, ermöglichen eine Agilität, die es im herkömmlichen Industriebau nicht gibt. Wo Aufträge im traditionellen Stahlbau bereits viele Wochen im Vorfeld angekündigt werden müssen, findet CreationPark auch kurzfristig noch Lösungen, da nahezu alle Produktionswege im Haus angesiedelt sind. Die gebotene Flexibilität sollte jedoch nicht über die Maßen strapaziert werden: Denn eine vorausschauende und rechtzeitige Planung kommt in erster Linie den Auftraggebern zu Gute.

CreationPark Lager(Bild: Sylvia Koch)

Vorausschauende Planung und Auftragserteilung

Tatsächlich wird ein Großteil der Projekte seitens der Auftraggeber oft relativ kurzfristig an die entsprechenden Dienstleister weitergeleitet, da der Aufwand für die Planung einer Sonderkonstruktion oftmals unterschätzt wird: Nach Auftragserteilung beginnt der Produktionsprozess mit der Bauzeichnung sowie der Berechnung der Statik – denn nicht jeder Wunsch lässt sich exakt in die Wirklichkeit umsetzen. Das gewünschte Material muss den Belastungen standhalten, physikalische Gesetze einbezogen und auch die Richtlinien des Bauamts spielen eine Rolle. Ohne die entsprechenden Zertifizierungen darf auch die schönste Konstruktion nicht in der Nähe von Menschen erbaut werden, geschweige denn auf einer Veranstaltung.

CreationPark Lager(Bild: Sylvia Koch)

Nach Absprache mit dem Kunden folgt der Konstruktion das Lasern und Schweißen, der Probeaufbau sowie die finale Umsetzung – Aspekte, die nahezu vollständig im Hause CreationPark umgesetzt werden können. Zusätzlich spielt auch der Veranstaltungsort eine nicht zu unterschätzende Rolle: Wird eine Sonderkonstruktion für eine Veranstaltung in Kapstadt benötigt, sollte unbedingt eine entsprechende Vorlaufzeit eingeplant werden. Da alleine die Logistik dorthin schon mehrere Wochen in Anspruch nimmt, setzt eine Auftragserteilung sechs Wochen vor dem Event nicht nur Auftragnehmer, sondern auch Auftraggeber erheblich unter Druck – bis sie schlussendlich einfach utopisch wird. Unternehmen sollten sich daher frühzeitig mit der Realisierung ihrer Bauten auseinander setzen.

Kinetische Installationen

Neben den reinen Sonderkonstruktionen bearbeitet CreationPark auch bewegliche Elemente: Ob Hubpodeste, Drehscheiben oder Kinetik, CreationPark wächst gemeinsam mit seinen Kunden. Nicht für alles hat CreationPark eine vorgefertigte Lösung im Haus, doch neue Anforderungen sind stets eine willkommene Herausforderung und werden in gemeinsamer Absprache aufbereitet, um die Wünsche des Kunden so genau wie möglich zu erfüllen. Je früher ein Kunde seine Vorstellungen mit CreationPark teilt, desto effizienter lässt es sich dabei arbeiten. Eine ausreichende Planung im Vorfeld, spart Kosten und Nerven. Abgesehen davon mindert sich dadurch auch die Anzahl spontaner Änderungswünsche – einen Tag vor der Veranstaltung sind  kurzfristige Umbaumaßnahmen eher schwierig zu realisieren.

creationpark(Bild: Sylvia Koch)

Ein besonders schöne Konstruktion wurde eigens für einen Kunden aus der Automobilbranche konzipiert: Dort war eine LED-Wand in der Optik einer Lagerhallen-Fensterfront gewünscht, die über ein integriertes Tor verfügte, das sich öffnen und schließen konnte, um Autos hindurchzulassen. Durch die hochauflösende LED-Wand wurde dem Besucher vermittelt, er würde tagsüber in der Lagerhalle sitzen, obgleich er im Prinzip gegenüber einer Konstruktion saß. Die gesamte kinetische Konstruktion konnte via DMX-Protokolle mit in die Showprogrammierung integriert werden.

Ein starkes Team mit Baukastensystem

Um auch kurzfristige Aufträge mit der anvisierten Qualität planen zu können, kann sich CreationPark auf ein starkes Team verlassen. Neben den festen Mitarbeitern der Firmengruppe setzt CreationPark auch auf einen Pool aus freien Mitarbeitern aller Altersklassen und Fachrichtungen, die ggf. mit in Schweißprüfungen u. Ä. integriert werden.

CreationPark Lager(Bild: Sylvia Koch)

Nachhaltigkeit wird bei CreationPark groß geschrieben. Die Firma setzt auf ein eigenes Baukastensystem, das mit jedem weiteren Projekt anwächst. Für die verschiedenen Konstruktionskomponenten werden standardisierte Größen eingehalten, was einem Einsatz bei zukünftigen Projekten entgegenkommt. Dieses Vorgehen bringt sowohl CreationPark, seinen Kunden als auch der Umwelt einige Vorteile: Zum einen können Projekte schneller fertiggestellt werden, wenn viele Bauteile bereits vorhanden sind. Zum anderen können so die Kosten niedriger gehalten werden. Zudem torpediert das Baukastensystem die noch immer vorhandene Wegwerf-Mentalität – in Zeiten wachsenden nachhaltigen Bewusstseins, nicht die schlechteste Voraussetzung. Sollte der vorhandene Baukasten der Firmengruppe nicht alle benötigten Komponenten verfügbar haben, werden die fehlenden Teile kurzer Hand nachproduziert und im Anschluss an die Veranstaltung ihrerseits für zukünftige Projekte aufbewahrt.

 


 

Gemeinschaftsprojekt: Das Gasometer im Gasometer

Mit dieser Konstruktion überraschte der Auftraggeber seine Besucher mit einer ganz besonderen Show: Während des Abendessens wurde das Licht gedimmt, Lichteffekte starteten und untermalt mit passender Musik wurde das Dach des Eventsaals um zwölf Meter in die Höhe gefahren. Neben seinen Special Effects ist das Projekt jedoch auch ein besonders Beispiel für die Synergieeffekte der Firmengruppe: Denn während dlp motive den ursprünglichen Auftrag erhielt, unterstützte auch Magic Sky das Projekt mit Material und verantwortete CreationPark die Planung und den Bau der Konstruktion.

 



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