Ein Festival der Ideen

Jubiläum des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Lande der Ideen“

Seit zehn Jahren fördert der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Lande der Ideen“ innovative Projekte und Ideen. Anlässlich des Jubiläums 2015 wurde vom 10. bis 13. September 2015 am Berliner Hauptbahnhof darum das „Festival der Ideen“ gefeiert. Bühne des Geschehens war eine 660 Quadratmeter große Deutschlandkarte auf dem Washingtonplatz, auf der die Preisträger des Wettbewerbs ihre Ideen vorstellten.

StreetArt-Workshop
An acht Stationen konnten kreative Köpfe beim StreetArt-Workshop zu Sprühfarbe, Kreide und Schablone greifen. (Bild: satis&fy)

Der Innovationswettbewerb ist ein Projekt der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. Zum zehnjährigen Jubiläum kreierten Stagg & Friends als Leadagentur für die Konzeption und Umsetzung in Zusammenarbeit mit jaeger + haeckerhase ein buntes Rahmenprogramm zum Mitmachen, Miterleben und Mitdenken vor dem Berliner Hauptbahnhof. Die bauliche Umsetzung und technische Ausstattung der Eventfläche und eines zweigeschossigen Baus aus modifizierten Überseecontainern, sowie die Planung der kompletten Infrastruktur lagen in den Händen der satis&fy AG.

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Ein besonderes Highlight des Festivals fand am Vorabend der Eröffnung statt: Der größte deutsche Street-Art-Workshop „Deutschland sprüht vor Ideen“, bei dem jeder eingeladen war, gemeinsam mit Street-ArtKünstlern eine 600 m2 große Deutschlandkarte zu gestalten. Drei Tage lang präsentierten anschließend zahlreiche Preisträger ihre Ideen und Innovationen für Deutschlands Zukunft, und Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten über die deutsche Innovationskultur. „Das gesamte Projekt ist eine Herzensangelegenheit. Mit der Idee der Deutschlandkarte haben wir einen direkten und emotionalen Bezug zum Wettbewerb und zwischen den großartigen Innovationen, Personen und Regionen geschaffen“, so Tanja Habbe, geschäftsführende Partnerin von Stagg & Friends. „Gemeinsam mit der Initiative Deutschland – Land der Ideen kreieren wir so Wertschätzung für Menschen, die unser Leben mit Tatkraft verbessern wollen und machen ihre Ideen für eine breite Öffentlichkeit erlebbar. Gleichzeitig stärken wir den Innovationsstandort Deutschland.“

Komplizierte Aufgabe: Gewölbte Fläche bedrucken
Bevor es am Eröffnungsvorabend mit dem Street-Art-Workshop losging, lagen bereits sieben Tage harter Arbeit hinter den satis&fyEventarchitekten und technischen Fachleuten. „Für uns war es eines der spannendsten Projekte der letzten Monate“, fasst Projektleiter Gracian Schwitalla zusammen. „Es kamen einfach unglaublich viele Dinge zusammen, die wir bei einem Event unter freiem Himmel beachten mussten. Die baulichen und behördlichen Auflagen sind enorm.“ So musste der stark frequentierte Raum um den Washingtonplatz beispielsweise großflächig eingezäunt werden, um die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten. Das wiederum machte die Anlieferung des Materials schwierig, da ein nur sechs Meter breiter Weg eingerichtet werden konnte. „Wir haben auf engstem Raum gearbeitet. Es konnte immer nur ein LKW passieren. Eine Parallel-Anlieferung war nicht möglich“, erklärt Schwitalla die Schwierigkeit.

Die größte Herausforderung lag im Bau der Deutschlandkarte, die später als Eventfläche die Besucher des Festes zum Verweilen und Informieren einlud und als Treffpunkt und Vernetzungsplattform für die Preisträger des Wettbewerbs diente. Das begehbare und barrierefreie Podest durfte nicht höher als 20 cm sein, sonst wäre eine zusätzliche Stufe erforderlich gewesen. „Da der Washingtonplatz in unserem Baubereich ein Gefälle von 110 cm aufweist und in sich gedreht ist, mussten wir die Ausgangslage von Anfang an in unsere Planung einbeziehen“, erzählt Alexander Mathes, verantwortlicher Gewerkeleiter für den Bereich Eventarchitektur. Die Wölbung konnte durch den Podestbau ausgeglichen werden. Auch das Aufbringen des Digitaldruckes barg einige Tücken: So wurde dieser in 120 cm breiten Bahnen angefertigt und mit der Oberfläche des Podestes verklebt. „Wäre die Wölbung des Platzes nicht durch das Podest ausgeglichen worden, hätten wir kein perfektes Ergebnis erzielt“, erläutert der Berliner Gewerkeleiter.

Multiplex-Stelen
Multiplex-Stelen zeigten Bilder von Städten und dienten als SelfieHintergrund. (Bild: satis&fy)

Darüber hinaus sollten die Stöße natürlich nicht zu sehen sein. Daher wurden die Städtenamen, die für die ausgezeichneten Orte im Land der Ideen standen, erst im Nachhinein auf die Karte geklebt. Ein weiteres Problem barg der Umgang mit der Windlast. So musste nicht nur die Standfestigkeit der fünf auf der Deutschlandkarte aufgestellten zwei Meter hohen Stelen aus Multiplex garantiert werden, sondern auch dafür gesorgt werden, dass die Vollplane, mit der das Podest für die Street-Art-Kunstaktion abgedeckt wurde, nicht vom Wind weggeweht wurde. Als Beleuchtungselemente kamen auf der Fläche verteilt mehrere vier Meter hohe Leuchtballons zum Einsatz. „Durch die große Angriffsfläche benötigten wir stabile Träger“, erzählt Gracian Schwitalla. Da man auf dem Markt keine geeigneten Füße fand, habe man einfach selbst welche gebaut.

Überseecontainer als Veranstaltungsräumlichkeiten
Neben dem Bau der Eventfläche nahm auch der Ausbau der sieben Überseecontainer einige Zeit in Anspruch. In vier Containern entstanden auf ca. 30 m2 Räumlichkeiten für Vorträge, Workshops, Präsentationen und Diskussionsrunden. Ein Container beherbergte die Gastronomie, drei weitere die Sanitäranlagen und zwei im Obergeschoss die Produktionsbüros. Auf dem Dach wurde ein für die Besucher über eine Außentreppe zugänglicher Aussichtspunkt geschaffen. Der Innen- und Außenbereich der Container wurde von der Anlieferung des Materials schwierig, da ein nur sechs Meter breiter Weg eingerichtet werden konnte. „Wir haben auf engstem Raum gearbeitet. Es konnte immer nur ein LKW passieren. Eine Parallel-Anlieferung war nicht möglich“, erklärt Schwitalla die Schwierigkeit.

Die größte Herausforderung lag im Bau der Deutschlandkarte, die später als Event der Ideen standen, erst im Nachhinein auf die Karte geklebt. Ein weiteres Problem barg der Umgang mit der Windlast. So musste nicht nur die Standfestigkeit der fünf auf der Deutschlandkarte aufgestellten zwei Meter hohen Stelen aus Multiplex garantiert werden, sondern auch dafür gesorgt werden, dass die Vollplane satis&fy-Crew vollständig ausgebaut, und auch die Planung der Strom- und Wasserversorgung wurde übernommen. „Für uns war es eine tolle niederlassungsübergreifende Zusammenarbeit mit den Berliner Kollegen“, erzählt Gracian Schwitalla, „und auch die Kooperation mit Stagg&Friends hat viel Spaß gemacht.

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