Storytelling

Eine Branche professioneller Geschichtenerzähler

Die Eventindustrie ist eine Branche professioneller Geschichtenerzähler: Storytelling ist die Grundlage guter Veranstaltungen, denn durch Storytelling werden die Besucher auf einer emotionalen Ebene angesprochen, und der Content einer Botschaft einprägsam vermittelt.

Alte Bücher
Geschichten werden gelesen, weil sie die Menschen emotional berühren – genauso müssen Events aufgebaut sein. (Bild: Carlos Sillero / Freeimages.com)

Social Media hat dem Aspekt des Storytelling neues Leben eingehaucht, indem die Geschichten im Netz noch weiter wachsen, sich verbreiten und gleichzeitig verändern. Darüber hinaus hat Social Media es ermöglicht, mit potenziellen Besuchern zu kommunizieren wie mit einem guten Freund und auf diese Weise Marken bzw. Unternehmen und Kunden einander näher zu bringen.

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Es ist also nicht nur wichtig, was man sagt, sondern auch wo man es sagt. Bei dem ganzen Content, der die Social Media Welt flutet, kann man sich jedoch oftmals nicht des Eindrucks erwehren, dass jede Menge Content nur um der Reichweite Willen verbreitet wird, wobei die Qualität des Inhalts leidet. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem es oft wichtiger zu sein scheint, durch unzählige Posts den Eindruck von Geschäftigkeit zu vermitteln und so die vermeintliche Kommunikation zum Kunden aufrecht zu erhalten, als dass die Tweets tatsächlich einen Content mit Mehrwert darstellen.

Dasselbe Phänomen erlebt man oft auf Events, bei denen es hauptsächlich darum geht, Unterhaltung zu schaffen, ohne dass sich Gedanken darum gemacht wird, ob die Form der Unterhaltung für das Konzept der Veranstaltung angemessen ist. Doch eine Botschaft, die durch ihre Form selbst den Kunden, Konsumenten oder Eventbesucher nicht erreicht, ist verlorene Zeit.

Absprachen treffen
Im Idealfall informieren Eventplaner die Akteure des Unterhaltungsprogramms, Moderatoren und Sprecher über das Thema der Veranstaltung und besprechen die grobe inhaltliche Richtung der Rede oder die Aspekte der Show miteinander, so dass sich die Unterhaltungsmaßnahmen in die Message der Veranstaltung nahtlos integrieren lassen und ein einheitliches Konzept präsentieren.

Stühle im Raum
Märchen haben Jahrhunderte überdauert, weil sie eine echte Botschaft haben und nicht, weil sie etwas bewerben wollten – es spricht jedoch nichts dagegen, beides zu kombinieren. (Bild: Greg Jacobsen / Freeimages.com)

Daraus ergibt sich, dass Content nie nur um des Contents Willen verbreitet werden sollte. Es ist besser, sich die Frage zu stellen, was das Publikum sehen, hören und erleben möchte, was die Besucher zum Staunen anregt und sie auch emotional erreicht.

An erster Stelle steht das Publikum 
Die Botschaft eines Events muss in eine Form gebracht werden, mit der sich die Menschen identifizieren können. Diese Form muss zudem Verständnis, Involviertheit und Empathie ermöglichen.

Content – ob nun ein Statement, ein Produkt oder ein Unternehmen präsentierend -, der lediglich kreiert wird, um eine inhaltliche Lücke zu füllen und ohne passenden, inhaltlichen Sinn verbreitet wird, wird die Menschen nie erreichen – jedenfalls nicht nachhaltig. Die oberste Regel muss daher lauten, die Zielgruppe mit der Botschaft direkt ins Herz zu treffen und auf diese Weise ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, Emotionen mit der Botschaft zu verbinden und sie zu inspirieren.

Unter anderem Jung von Matt / gestalt communications verstehen sich besonders gut auf emotionale Botschaften, wie die Agentur stets aufs Neue unter Beweis stellt:

 

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