Was macht ein Eventplaner eigentlich?

5 Fragen, die Eventplaner nicht mehr hören können

Die meisten Eventplaner haben ein gewaltiges Problem: Sie müssen unglaublich viel Geduld aufbringen, wenn sie immer und immer wieder dieselben Fragen gestellt bekommen. Einige davon sind lustig, einige etwas nervig und andere können fast nur noch als beleidigend eingestuft werden. Aber es ist Teil des Jobs, also lebt man damit; was nicht heißt, dass man nicht darüber reden darf!

Wer als Eventplaner seine Brötchen verdient oder einmal Eventplaner werden will, kann sich also auf etwas gefasst machen, denn diese 5 Fragen, die der Eventmanagerblog gemeinsam mit Evenium zusammengestellt hat, werden im Laufe der Karriere garantiert mehr als nur einmal gestellt:

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1. Das heißt, Sie organisieren Partys?

Ein Eventplaner zu sein, bedeutet nicht automatisch auch ein Partyplaner zu sein! Trotzdem hält sich dieses Gerücht hartnäckig. Ob man Konferenzen, Incentives, Ausstellungen, Festivals oder Teambuildings organisiert: Die meisten Menschen denken beim Beruf des Eventplaners direkt an Partys.

Nichts gegen die echten Partyplaner, sie verdienen Respekt für ihre Kreativität, Arbeit und Leistung, genau wie andere Planer, besonders da sie den Willen und die Vision haben, jede Location in ein wahres Party-Paradies zu verwandeln. Doch ein professioneller Eventplaner zieht es in der Regel vor, nicht als Partyplaner bezeichnet zu werden – dasselbe gilt natürlich auch in die andere Richtung.

 

2. Was macht ein Eventplaner eigentlich?

Für Eventplaner ist die Menge an Details und Aspekten, die nötig sind, um eine einzigartige Veranstaltung zu gestalten, offensichtlich. Viele andere Menschen scheinen dagegen zu glauben, dass die Veranstaltungen einfach wie magisch plötzlich da sind. Das ist natürlich erstmal ein wahnsinniges Lob an die Industrie, dass sie es schafft, Veranstaltungen so mühelos und perfekt wirken zu lassen… Es könnte allerdings auch als Beleidigung interpretiert werden. Deshalb sollte man immer gut auf den Tonfall des Gegenübers achten!

 

3. Dafür gibt es wirklich einen Abschluss?
Die Argumentation darüber, ob Eventmanager nun geboren oder gemacht werden, geht weiter. Sogar innerhalb der  Branche geht die Frage weiterhin um, ob ein Abschluss bzw. eine Qualifikation als Eventmanager tatsächlich so lohnendswert ist. Meinungen von außerhalb der Branche können sogar noch unglaublicher sein. Wer Eventplaner werden will, kann sich also auf einige ungläubige Gesichter gefasst machen!

Dabei bieten die meisten Eventmanagement-Studiengänge viele wertvolle Qualifikationen mit einem starken Fokus auf Projektmanagement, Finanzierung, Innovation, Human Resources, Marketing, Gesundheit und Sicherheit sowie andere eventspezifische Aspekte! Alles in allem bieten Eventmanagement-Studiengänge eine solide Grundlage, auch für spätere Jobs außerhalb der Eventindustrie.

 

4. Wie viele Promis haben Sie in Ihren Kontakten?
Um Professionalität und Integrität zu wahren, ist diese Frage immer recht schwierig zu beantworten. Denn wie beantwortet man diese Frage befriedigend, ohne dabei wichtigtuerisch rüber zu kommen oder unvorteilhafte Details auszuplaudern? Manche Eventplaner haben sicherlich einige Popstars, DJs, Kommentatoren, Sprecher und Darsteller in ihren Kontakten. Aber ob A, B oder Z Promi, die meisten Eventplaner werden auf diese Frage eine eher vage Antwort geben und das Thema schnell wechseln.

 

5.Morgen findet ein Event statt. Können Sie helfen?
Es ist außergewöhnlich wie häufig Eventplaner sich mit jemandem unterhalten, der sich plötzlich daran erinnert, dass er ziemlich bald und sehr kurzfristig noch eine Veranstaltung organisieren muss, obwohl bis zu dem Zeitpunkt noch kein einziger Gedanke daran verschwendet wurde. Natürlich können Eventplaner in regelmäßigen und kalkulierbaren Abständen Wunder vollbringen, besonders mit kurzer Planungszeit. Doch jeder Beteiligte wird mehr von dem Event haben, wenn ausreichend Zeit zur Planung und Organisation zur Verfügung steht. Darüber hinaus wird das Budget in dem Fall auch nicht zu sehr strapaziert, da mehr Zeit ist, um gute Angebote einzuholen.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Ich empfginde es schon als sehr wichtig, einen Abschluss im Eventmanagment zu haben. Zu viele meinen sie können ein Eventplanen und machen eine Bruchlandung wegen falscher Kostenberechnung oder Sicherheitslücken bei Events. Ob man nun 3 Jahre lernen muss sei dahin gestellt.

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