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Incentive-Reisen 2026: Steigende Kosten und geopolitische Risiken verändern die Planung

Incentive-Reisen bleiben gefragt, doch geopolitische Unsicherheiten, steigende Kosten und eingeschränkte Flugverbindungen beeinflussen zunehmend die Wahl der Destinationen. Das zeigt der Incentive Travel Index 2026 von IRF und SITE. Auch Künstliche Intelligenz gewinnt bei der Planung an Bedeutung.

(Bild: ITI)

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Die Incentive Research Foundation (IRF) und die Society for Incentive Travel Excellence (SITE) haben auf der IMEX America den Incentive Travel Index 2026 vorgestellt. Die gemeinsam mit Oxford Economics erstellte Studie basiert auf den Antworten von 2.100 Fachleuten aus der Incentive-Reisebranche und untersucht, wie sich wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen auf die Planung und Durchführung von Incentive-Reisen auswirken.

Trotz wachsender Herausforderungen bleibt die Branche vergleichsweise stabil. Während die durchschnittlichen Ausgaben pro Teilnehmer im Jahresvergleich um knapp acht Prozent gestiegen sind, rechnen 62 Prozent der Befragten für 2027 mit einem ähnlichen Geschäftsvolumen wie 2026. Knapp 26 Prozent erwarten sogar eine Zunahme der Incentive-Aktivitäten.

Sicherheit und Erreichbarkeit entscheiden über Destinationen

Besonders deutlich zeigen sich die Veränderungen bei der Wahl der Reiseziele. Mehr als 60 Prozent der Befragten geben an, dass geopolitische Instabilität bereits Auswirkungen auf die von ihnen genutzten Destinationen hat.

Für US-amerikanische Auftraggeber ist die persönliche Sicherheit inzwischen das wichtigste Ausschlusskriterium bei der Destinationswahl (53 Prozent). Es folgen eine schwierige Fluganbindung (42 Prozent) und geopolitische Faktoren (31 Prozent).

Auch die Verfügbarkeit von Flugverbindungen entwickelt sich zum Problem: 40 Prozent der US-amerikanischen Auftraggeber nennen Flugkapazitäten und Erreichbarkeit als kurzfristige Herausforderung. Im Vorjahresindex waren es lediglich zwölf Prozent.

Die politischen Entwicklungen beeinflussen zudem die Wahrnehmung der USA als Reiseziel. 64 Prozent aller Befragten gehen davon aus, dass jüngste politische Ereignisse zu einem Rückgang internationaler Incentive-Reisen in die Vereinigten Staaten führen werden.

KI gewinnt bei der Incentive-Planung an Bedeutung

Parallel dazu verändert Künstliche Intelligenz die Arbeitsprozesse. Bereits 80 Prozent der US-amerikanischen Auftraggeber nutzen KI für die Recherche und Planung von Reisezielen oder planen deren Einsatz. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 58 Prozent.

Für Veranstaltungsplaner bedeutet dies, dass neben Kosten und Erlebnisqualität zunehmend auch Sicherheitsfragen, internationale Erreichbarkeit und datenbasierte Entscheidungen in den Mittelpunkt rücken.

Stephanie Harris, Präsidentin der IRF, betont, dass Verantwortliche in jeder Phase eines Incentive-Programms strategische Entscheidungen treffen müssten. Wer bessere Daten nutze, eng mit Partnern zusammenarbeite und die Teilnehmenden in den Mittelpunkt stelle, könne den Wert von Incentive-Reisen überzeugender vermitteln.

>> Der vollständige Incentive Travel Index 2026 ist online verfügbar: https://www.incentiveindex.com

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