Neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des ACC in Betrieb
von Redaktion,
| Lesezeit: ca. 2 Minuten
Das Amberger Congress Centrum (ACC) hat auf dem Dach des Gebäudes eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen und setzt damit ein Zeichen für Klimaschutz, Energieeffizienz und verantwortungsvolles Veranstaltungsmanagement.
v.l.n.r.: Simon Schwab (Grammer Solar), Erika Sauerwein (ACC), Christian Greiner (ACC), Siegfried Schröpf (Grammer Solar), Walther Geiger (Grammer Solar) (Bild: Grammer Solar, R. Ettl)
Die neue Anlage, die offiziell am 11. August 2026 zusammen mit den Stadtwerken Amberg in Betrieb genommen wurde, verfügt über eine Leistung von 85 Kilowattpeak (kWp). Der erwartete Jahresertrag liegt bei etwa 85.000 Kilowattstunden, wovon knapp 60.000 Kilowattstunden – etwa 25 Prozent des Bedarfs – direkt vom ACC genutzt werden können. Die Installation ist Teil eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzepts des Hauses.
Anzeige
„Als modernes Veranstaltungs- und Kongresszentrum sehen wir uns in der Verantwortung, unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu reduzieren. Die Photovoltaikanlage ist ein wichtiger Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie und ein klares Bekenntnis zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung”, erklärt Erika Sauerwein, Geschäftsführerin des ACC.
„Aktuell wird durch Betriebsoptimierungen der Eigenverbrauch von PV-Strom noch weiter gesteigert. So werden beispielsweise ausgewählte Verbraucher, die bislang überwiegend nachts betrieben wurden, gezielt auf den Tagbetrieb umkonfiguriert, um den erzeugten Solarstrom möglichst direkt zu nutzen”, ergänzt Christian Greiner, technischer Leiter des ACC.
Das ACC zähle zu den wichtigsten Veranstaltungsstätten der Region und begrüße jährlich etwa 65.000 Besucherinnen und Besucher zu Kongressen, Tagungen, Kulturveranstaltungen und Messen. Neben den ökologischen Vorteilen trage die Investition auch zur langfristigen Sicherung der Energieversorgung bei: Die Eigenerzeugung von Strom reduziere die Abhängigkeit von externen Energiepreisentwicklungen und stärke die wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Hauses.
Die Umsetzung des Projekts sei in enger Zusammenarbeit mit der Grammer Solar GmbH aus Amberg erfolgt. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme sei besonderer Wert auf die optimale Integration der Anlage in die halbkreisförmige Dachgeometrie des ACC gelegt worden.