Meet Germany ist über viele Jahre stark gewachsen und erreicht heute mehr als 40.000 Menschen aus der Veranstaltungswirtschaft. Beim Summit Rhein-Main vom 25. bis 27. August 2026 folge nun die nächste Entwicklungsstufe: Das Netzwerk nutze seine Reichweite, um gezielter in die Tiefe zu gehen – mit spezifischeren Angeboten für Planer und Anbieter.

Die Resonanz sei bereits vor der Veranstaltung groß: Beide Tour-Angebote für Fachbesucher am 26. und 27. August seien ausgebucht, ebenso die Anbieterseite. Für Fachbesucher gebe es noch Plätze beim Forum am Mittwoch, 26. August, von 9:00 bis 15:30 Uhr im Depot 1899 in Frankfurt. Gemeinsam mit Jan Christensen vom Hessen MICE.Net und Jutta Heinrich vom Frankfurt Convention Bureau begrüße Meet Germany die Branche in der Region.
Genau darum gehe es beim Forum. Mehr als 40 regionale und überregionale Anbieter zeigten neue Orte, Lösungen und Konzepte. Natascha Kneissl vom Studieninstitut für Kommunikation spreche über psychologische Sicherheit und Team Performance; Kevin Arenja von KplusA bringe konkrete Ansätze rund um Teilnehmer- und Sponsorengewinnung mit. Auch das Forum selbst werde zum Praxisbeispiel: Rent.Group, Encore, Bloxibit, Swoofle und Silutions GmbH begleiteten den Tag mit ihren jeweiligen Kompetenzen. Sport Speaker bringe mit Wakeboard-Weltmeisterin Nadine Härtinger und Rad-Weltmeister Mike Kluge zusätzliche Perspektiven aus dem Spitzensport ins Depot 1899.
„Wir haben heute eine Größe erreicht, auf die wir sehr stolz sind. Aber Größe allein ist für mich kein Qualitätsmerkmal”, sagt Tanja Schramm, CEO und geschäftsführende Gesellschafterin von Meet Germany. „Entscheidend ist, was unsere Mitglieder daraus mitnehmen. Finden sie die richtigen Lösungen? Können sie Fragen ansprechen, die sie tatsächlich beschäftigen? Lernen sie von Menschen, die ähnliche Herausforderungen haben? Genau dort wollen wir viel tiefer werden.”
Corporate Planer bekommen einen geschützten Raum
Im Anschluss an das Forum bringe der Corporate Event Circle Corporate Planer bewusst unter sich zusammen – ohne Vertriebsagenda. Gemeinsam mit Sabine Mayer vom treibhaus AgenturCampus, Henning Harfst von covox Kommunikationsberatung und Diana Vespermann von meeting point berlin gehe es an konkrete Fragen aus dem Projektalltag. In der Working Session „Vom Briefing zur Umsetzung” betrachteten die Teilnehmenden, wo Eventprojekte gut laufen, wo typische Stolperfallen entstehen und was sich daraus lernen lasse.
„Wir wollen nicht am Schreibtisch festlegen, was unsere Community brauchen müsste”, sagt Schramm. „Wir wollen wissen, was gerade wirklich auf den Tischen liegt. Genau daraus entwickeln wir die nächsten Formate.”
Im November gehe Meet Germany den nächsten Schritt und baue den Corporate Event Circle als dauerhaftes Angebot weiter aus.
Auch auf Anbieterseite werde das Netzwerk gezielter. Bereits am 25. August bringe Kevin Arenja von KplusA die Community bei einem Live-MeetUp zusammen. Für Hotels und Locations folge rund um den Summit eine eigene Masterclass mit Stijn Oude Vrielink und Ute Doering aus dem Venue Marketing & Sales Circle – mit Themen wie verändertes Anfrageverhalten, Lead-Qualität und Pipeline-Strategien.
„Unsere Partner sollen bei Meet Germany nicht einfach nur sichtbar sein”, so Schramm. „Wenn wir gemeinsam besser verstehen, was sich im Markt verändert, profitieren davon Anbieter und Planer.”
Auch die Region sei Teil des Konzepts. Die ausgebuchten Touren führten Fachbesucher zu ausgewählten Orten in Frankfurt, Wiesbaden und der Rhein-Main-Region, darunter TimeRide, das Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden und das Wald.Weit Rheingau Hotel & Retreat.
Am Mittwochabend, 26. August, von 18:30 bis 22:30 Uhr, öffne die frankfurter botschaft am Westhafen für die Meet Germany Night. Mit 23 Nord im Westhafen Tower erleben die Gäste eine zweite Eventlocation mit Blick über Frankfurt. Mit dem Ohrenzirkus werde dort ein Format erlebbar, das Kommunikation und Interaktion anders angeht: Kleine Gruppen werden mit Funkkopfhörern selbst Teil eines interaktiven Audioformats. Gemeinsam mit dem VDVO finde außerdem der regionale Vorentscheid des Captain MICE Future statt.
Die Summits blieben regionale Ankerpunkte, ergänzt durch eine ganzjährige Community-Plattform, Live-MeetUps, Masterclasses und zunehmend spezialisierte Circles. „Wir haben viele Jahre daran gearbeitet, dieses Netzwerk in Deutschland aufzubauen”, sagt Schramm. „Jetzt nutzen wir diese Größe, um genauer hinzusehen: Wer braucht wen? Welche Themen müssen wir vertiefen? Und wo braucht es einen geschützten Raum? Für mich ist das gerade die spannendste Entwicklung bei Meet Germany.”
Die weiteren Termine der Summit-Reihe 2026: Summit NRW am 30. September und 1. Oktober im Deutschen Fußballmuseum und bei Phoenix des Lumières in Dortmund; Summit Baden-Württemberg am 4. und 5. November im Mercedes-Benz Museum Stuttgart. Für qualifizierte Fachbesucher und Medienvertreter stehe ein begrenztes Kontingent kostenfreier Tickets zur Verfügung; der Promocode pr26 könne bei der Registrierung genutzt werden.