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JMIC stellt neues Führungsteam und Branchenmanifest vor

Der internationale Dachverband der Business-Events-Branche, das Joint Meetings Industry Council (JMIC), hat im Rahmen seiner Jahres-Pressekonferenz eine Reihe strategischer Neuerungen vorgestellt. Dazu gehören ein neu gewählter Vorstand, die Ernennung eines neuen Executive Directors, ein überarbeitetes Branchenmanifest sowie weitere Maßnahmen zur Umsetzung der Initiative Net Zero Carbon Events (NZCE).

Dorian Kronenwerth, incoming Director JMIC; Dr Supawan Teerarat, President TCEB; James Rees, President JMIC; Alexander Alles, Executive Director JMIC
Dorian Kronenwerth, neuer Director JMIC, Dr.Supawan Teerarat, President TCEB, James Rees, Präsident JMIC, und Alexander Alles, Executive Director JMIC (Bild: JMIC)

Neu in den Vorstand gewählt wurden Dr. Senthil Gopinath, CEO der International Congress and Convention Association, sowie Maurits van der Sluis von European Major Exhibition Centres Association. Gemeinsam mit den bisherigen Vorstandsmitgliedern Chris Skeith (UFI), Flavie de Beueil (City Destinations Alliance) und Martin Boyle (International Association of Professional Congress Organisers) sollen sie die internationale Interessenvertretung der Branche weiter stärken. Gleichzeitig übernimmt Dorian Kronenwerth die Position des Executive Directors von JMIC. Sein Vorgänger Alexander Alles scheidet nach mehreren Jahren an der Spitze der Organisation aus.

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Für Juni kündigte JMIC zudem die Veröffentlichung eines neuen „Global Manifesto for the Business Events Industry“ an. Das Papier soll politische Entscheidungsträger adressieren und die wirtschaftliche, gesellschaftliche und innovationsfördernde Bedeutung von Business Events stärker belegen. Ergänzt wird das Manifest durch Daten, Statistiken und Praxisbeispiele, die den Beitrag der Branche zu Wirtschaftsentwicklung, Wissensaustausch und internationaler Zusammenarbeit verdeutlichen sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Initiative Net Zero Carbon Events. Vorgestellt wurden unter anderem eine überarbeitete Methodik zur Emissionsmessung, ein Bewertungsverfahren für Nachhaltigkeitstools, ein Validierungsprogramm für Nachhaltigkeitsberichte sowie die stärkere Verankerung von NZCE-Kriterien in bestehenden Eventstandards. Darüber hinaus sollen Bildungs- und Qualifizierungsangebote Unternehmen weltweit bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen unterstützen. Laut JMIC unterstreichen die Maßnahmen den Anspruch der Branche, den Übergang von freiwilligen Selbstverpflichtungen hin zu messbaren Fortschritten bei der Dekarbonisierung voranzutreiben.

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