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German Creative Economy Summit mit Schwerpunkt KI

GCES bringt Branche, Politik und Medien in Hamburg zusammen

Am 28. und 29. April wird Hamburg beim German Creative Economy Summit zum Treffpunkt der deutschen Kreativwirtschaft. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz – von neuen Geschäftsmodellen über den Umgang mit Urheberrechten bis hin zu den Auswirkungen auf kreative Arbeit. Mit über 100 Speaker*innen aus Politik, Medien und der Kreativwirtschaft bietet der Summit ein breites Programm aus Panels, Gesprächen und Präsentationen, die diese Veränderungen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Let's join creative forces - Key Visual GCES

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Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft und Veranstalter des GCES dazu: „Künstliche Intelligenz verändert gerade grundlegend, wie in der Kreativwirtschaft gearbeitet und Wertschöpfung organisiert wird. Gleichzeitig entstehen neue Geschäftsmodelle und Formen der Zusammenarbeit. Die Frage ist nicht, ob sich etwas verändert – sondern wie wir damit umgehen und vor allem wie diese Entwicklung gestaltet werden kann. Die Kreativwirtschaft ist auch in dieser Umbruchphase Teil der Lösung. Der German Creative Economy Summit bringt in Hamburg die zusammen, die diese Transformation aktiv vorantreiben – von Kreativen über Unternehmen bis hin zu Politik und Verbänden.“

Die aktuellen Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz betreffen eine Branche von erheblicher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung: Mit rund zwei Millionen Erwerbstätigen und über 200 Milliarden Euro Jahresumsatz zählt die Kreativwirtschaft zu den wichtigen Wirtschaftszweigen in Deutschland. Mit ihren 11 Teilmärkten (Musik, Film, Buch, Presse, Architektur, Rundfunk, Darstellende Kunst, Design, Software/Games, Kunst, Werbung) entfaltet die Kreativwirtschaft Zugkraft für andere Wirtschaftsbereiche und spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Gesellschaft und Demokratie in Deutschland.

Entsprechend breit ist auch das Spektrum der Mitwirkenden auf dem Summit: Zu den Sprecher*innen zählen unter anderem, Dr. Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sowie Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Hinzu kommen führende Vertreter*innen aus Medien und Wirtschaft – darunter Rhys Noelke, Chief Data Officer bei Bertelsmann, Dr. Paul Evers, Head of AI bei der Funke Mediengruppe, sowie Virginie Briand (Deloitte). Auch zentrale Stimmen der Branche wie Matthias Hornschuh (Initiative Urheberrecht), Michael Duderstädt (GEMA), Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat) sowie Prof. Dieter Gorny (Initiative Musik) sind beteiligt. Perspektiven aus dem Agenturumfeld bringen unter anderem Larissa Pohl und Aïssou Diallo (beide GWA) ein.

Ein besonderer Programmpunkt soll die Premiere der Dokumentation „Hirschhausen und die Deepfake-Mafia“ mit Eckart von Hirschhausen werden. Im Anschluss wird das Thema Deepfakes und Vertrauen in Medien mit Expert*innen aus Medien, Forschung und Praxis diskutiert. Die Möglichkeit, Inhalte täuschend echt zu erzeugen, stellt Fragen nach Vertrauen, Urheberschaft und Kontrolle neu – und macht deutlich, wie tiefgreifend KI bestehende Strukturen verändert.

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