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AUMA: Politik verhindert Geschäftschancen für die Wirtschaft

Kein Signal für Messe-Öffnung

Bund und Länder haben im Rahmen der Ministerpräsidenten-Konferenz am 3. März 2021 der Messewirtschaft als eine der mit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen keine Perspektive für einen Neustart aufzeigen können. Der Business-Plattform Messe, die mit kurzer Unterbrechung nunmehr fast ein Jahr außer Betrieb ist, ist lediglich vage eine weitere Beratung am 22. März in Aussicht gestellt worden. Das kritisiert der AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft scharf.

Messehalle 3C, NürnbergMesse
Messehalle 3C, NürnbergMesse (Bild: NürnbergMesse / Heiko Stahl)

Dazu der Geschäftsführer des AUMA, Jörn Holtmeier: „Die deutschen Messeveranstalter und zahlreiche Dienstleister haben 2020 rund 70% ihres üblichen Umsatzes verloren. In vielen Betrieben werden bereits Arbeitsplätze abgebaut. Es besteht die Gefahr, dass der ursprünglich für 2021 geplante Umsatz allenfalls zur Hälfte erreicht wird. In diesem Jahr durften bisher keine Messen durchgeführt werden. Die Absagen für 2021 haben jetzt schon den Monat Mai erfasst, denn viele potentielle Aussteller zögern mit Beteiligungsentscheidungen aufgrund der fehlenden Öffnungsperspektive für ihre Messen. Spätestens bei den nächsten Bund-Länder-Beratungen am 22. März muss es aufgrund der langen Planungszeiten für Messen eine kurzfristige Entscheidung für die Wiederzulassung von Messen geben. Sonst dürfte das erste Halbjahr 2021 komplett ausfallen und wichtige Messen im zweiten Halbjahr wären gefährdet. Durch die fehlenden Präsentations- und Vertriebsplattformen werden in großem Umfang Geschäftschancen vor allem für den Mittelstand und Kleinbetriebe verhindert.“

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