Messeperformance

Hannover Messe 2025: Messbar besser

Was bringt ein aufwendig gestalteter Messestand, wenn Besucherströme nicht verstanden werden? Die Case Study zeigt, wie präzise Sensorik und smarte Analyse die Wirkung eines Messeauftritts maximieren können – und warum dies für Messebauer und Aussteller gleichermaßen relevant ist.

Dank 30 KI-gestützter Stereovision- Sensoren konnte die gesamte Customer Journey auf dem Messestand gemessen und analysiert werden.
Dank 30 KI-gestützter Stereovision- Sensoren konnte die gesamte Customer Journey auf dem Messestand gemessen und analysiert werden. (Bild: knw; shutterstock/ Piscine26)

Die Hannover Messe ist nicht nur ein Schaufenster für industrielle Innovationen – sie ist ein Ort, an dem sich Marken behaupten müssen. Für einen europäischen Technologiekonzern war die Teilnahme an der Ausgabe 2025 mehr als ein Pflichttermin: Es war eine strategische Investition in Sichtbarkeit, Kundenbindung und Markenpositionierung. Doch wie misst man den Erfolg eines 2.000 m² großen Messestands mit über 20 verschiedenen Produkt- und Servicebereichen? Und wie lässt sich die Besucherinteraktion in Echtzeit verstehen und optimieren?

Anzeige

Miklas Bengsch Product Owner bei knw. by Live Matters GmbH. Miklas macht Event-Performance systematisch messbar. Aus 14 Jahren Projektleitung auf Konzern- und Agenturseite kennt er Budgets, Stakeholder und Freigaben aus erster Hand. Mit knw. übersetzt er Eventbezogene Flow- und Sentiment-Daten in klare, umsetzbare Empfehlungen, um den Mehrwert zu steigern, wertvolle Insights zu liefern und den ROI spürbar zu verbessern.
Miklas Bengsch Product Owner bei knw. by Live Matters GmbH. Miklas macht Event-Performance systematisch messbar. Aus 14 Jahren Projektleitung auf Konzern- und Agenturseite kennt er Budgets, Stakeholder und Freigaben aus erster Hand. Mit knw. übersetzt er Eventbezogene Flow- und Sentiment-Daten in klare, umsetzbare Empfehlungen, um den Mehrwert zu steigern, wertvolle Insights zu liefern und den ROI spürbar zu verbessern. (Bild: knw; shutterstock/ Piscine26)

Digitales Analysegerüst

Die Antwort lag in der datengetriebenen Lösung von knw.: Mithilfe von 30 KI-gestützten Stereovision-Sensoren wurde der gesamte Stand mit einem digitalen Analysegerüst versehen. Ziel war es, die Customer Journey messbar zu machen von den Standkanten über die Verweildauer an einzelnen Stationen bis hin zur Nutzung spezif ischer Zonen.

Die eingesetzte Technologie lieferte mit über 99 % Genauigkeit Echtzeitdaten, die direkt in operative Entscheidungen einflossen. So konnte das Standpersonal dynamisch positioniert, Produktpräsentationen angepasst und Hotspots gezielt bespielt werden. Besonders wertvoll: Die gewonnenen Erkenntnisse dienten nicht nur der Optimierung während der Messe, sondern auch als Grundlage für zukünftige Standdesigns und Kommunikationsstrategien.

Für Messebauer bedeutet das: Die Gestaltung eines Standes endet nicht bei Architektur und Ästhetik. Sie beginnt zunehmend mit der Frage, wie sich Besucherströme intelligent lenken und analysieren lassen. Für Aussteller wiederum eröffnet sich die Möglichkeit, den Schwerpunkt datenbasiert genau dort zu setzen, wo der Nutzen am größten ist.

Die Case Study zeigt eindrucksvoll, wie sich Messebau und die Event-Performance-Analyse sinnvoll ergänzen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.