Wenn Bürokratie die Kreativität bremst – Bernd Leugering fordert bei Ausschreibungen mehr Raum für Erfahrung und innovative Lösungen statt starrer Referenzen.
(Bild: concept x; shutterstock/iunewind)
Seit über 17 Jahren gestalte ich Events aller Größenordnungen. Doch bei Ausschreibungen spielt das inzwischen kaum noch eine Rolle. Die Ausschreibungen von heute klingen nach Verwaltung, nicht nach Vision.
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Statt um Kreativität, Konzeptstärke und umfassender Erfahrung geht es darum, wer den Formular-Wahnsinn am besten beherrscht. Und wer keine Referenz hat, die „identisch in Größe, Branche, Format und Region“ ist, fliegt direkt raus. Punkt.
Wozu braucht man dann bitte noch eine Ausschreibung? Klar, öffentliche Institutionen müssen ausschreiben. Aber der Erfolg einer Veranstaltung liegt nicht in einer 1:1-Referenz, sondern in Menschen, die Erfahrung, Instinkt und die Fähigkeit haben, auch in unvorhersehbaren Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Wenn wir die Qualität und Innovationskraft in der Branche fördern wollen, müssen wir den Blick für relevante Kompetenzen und kreative Lösungsansätze wieder öffnen. Bernd Leugering ist Senior Event Manager bei concept x in Rheine und konzeptioniert dort maßgeschneiderte Events.
Was denkt ihr?
Geht es euch auch so? Fehlen euch in Ausschreibungen oft die entscheidenden kreativen und menschlichen Aspekte? Lasst uns wissen, wie ihr die Situation seht – schreibt uns an redaktion@event-partner.de und geht mit uns in den Austausch!