Event Trend

Ein Tipp für die Eventplanung: Keep it simple

Die neuesten Trends zu kennen ist gut, allerdings sollte man ein Gefühl dafür entwickeln, welche Ideen sich langfristig halten und auszahlen. Ein Tipp, um die erfolgsversprechenden von den weniger interessanten Technologien zu unterscheiden: Keep it simple. 

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Detlef Hoepfner
Das Erfolgsrezept für neue Technologien: Direkter Nutzen und (im Falle von Apps) intuitive Anwendung.

Bei der Erneuerung der Event-Strategien ist es wichtig, die Eventkonzepte zu berücksichtigen, die am besten mit den Grundsätzen und Visionen des Unternehmens zusammenpassen. Im Falle neuer Technologien bedeutet das: Keep it simple. Innovationen sind toll, wenn sie allerdings so komplex aufgebaut sind, dass Kunden und Besucher zögern sie zu nutzen, ist das eher kontraproduktiv für eine Veranstaltung.

Unglücklicherweise wurde bei vielen Ideen und Technologien in den letzten Jahren der Fokus oft auf die Innovation an sich gesetzt und nicht auf die Anwendbarkeit für Events. Deshalb ist es nun an der Zeit, sich auf die Ursprünge zu besinnen und Technologien für Events zu nutzen, die das Erlebnis auf Events reibungsloser und spannender machen.

Mit der Geschwindigkeit, in der neue Technologien den Markt fluten, ergibt sich ein großes Dilemma für Eventplaner: Natürlich versteht jeder die Notwendigkeit, sich über neue technische Errungenschaften auf dem Laufenden zu halten. Gleichzeitig kann allerdings nicht für jede Lösung Geld ausgegeben werden, vor allem, wenn unklar ist, ob sich die Technik langfristig im Markt halten wird. Bei sinkenden Budgets entscheiden sich deshalb viele Eventplaner und -konzeptioner dazu, gar nicht erst in Technologien zu investieren. Die häufigsten Gründe dafür sind, dass sie die Technik nicht schnell und einfach genug implementieren können, oder dass die Technik an sich in der Anwendung nicht einfach genug ist, um Besucher und Kunden von einer Nutzung zu überzeugen.

Bei einigen Technologien kann man jedoch relativ sicher davon ausgehen, dass sie die Eventbranche noch eine Weile begleiten werden. Dazu gehört das Live-Streaming von Events, virtuelle Meetings und die Reichweiten-Steigerung durch Social Media, die bereits gängige Aspekte des Event-Erlebnisses sind. Wichtig ist und bleibt besonders die globale Reichweite und die Steigerung der Teilnahme von Besuchern. Es ist die bekannteste, technische Möglichkeit, den Inhalt von Events weiter zu verbreiten, lange nachdem die Veranstaltung stattgefunden hat – ein Mehrwert, auf den man sich dringend fokussieren sollte.

Ein anderer Bereich, der nicht den Anschein macht, als würde er in den nächsten Jahren nachlassen, sind Event Apps. Wobei gesagt sein soll, dass viele Event Apps der letzten zwei Jahre einen leichten Mangel in einfacher Handhabung aufwiesen. Veranstalter müssen die Funktionsweise und den Nutzen von Event Apps problemlos verstehen können. Auch während der Eventplanung oder als zusätzliches Erlebnis für die Endkunden eignen sich Event Apps gut.

Funktionelle und intuitive Apps und Dienstleistungen werden stark nachgefragt und können einen echten Unterschied ausmachen, wie ein Event und das ausrichtende Unternehmen von den Besuchern gesehen wird.

 

Weitere Trends der Eventbranche finden Sie hier:

Ein Kommentar zu “Ein Tipp für die Eventplanung: Keep it simple”
  1. JuliusK

    Ich war letztens in einem Geschäft und ich sage mal so: die Gestaltung/Atmosphäre etc. hat mich umgehauen. Es lag Hauptsächlich an der ausgeklügelten Lichtwerbung. Da gab es beleuchtete Wegleitsysteme die dich zu bestimmten Bereichen geführt haben. Da ein Bekannter demnächst auch ein Geschäft eröffnen möchte (natürlich nicht so ein großes), fand ich auch, dass er so eine Methode von Werbung verwenden sollte. Ich hatte den Geschäftsführer nach dem Anbieter gefragt gehabt und mir wurde der hier genannt: [externer Link gelöscht – Anmerkung der Redaktion] .

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